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Abschluss

Aufstelltafel Seite 1
Aufstelltafel Willkommensbereich
1. Stuhl
schwamm

Kennenlernen

1
Video an/aus
2
Speed Dating
3
Anfangsbuchstaben
4
Lagerfeuer
5
Online-Aufstellung
6
Farbkreis
7
Verorten
8
Welcomeboard

Video an/aus

Kurzbeschreibung

Mit den beiden Optionen „Kamera einschalten“ für „ja, stimme zu“ und „Kamera ausschalten“ für „nein, stimme nicht zu“ können sich die Teilnehmenden zu bestimmten Fragen positionieren, die von der Moderation gestellt werden. Von Fragen zur Person über Fragen zur aktuellen Stimmungslage bis hin zu veranstaltungsbezogenen Fragen sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Bei einzelnen Fragen kann die Moderation auch einige der Teilnehmenden kurz zu Wort kommen lassen, um mehr zu erfahren.

Dauer der Methodenca. 10-15 Minuten
Für wieviele PersonenGroße Gruppen
Ziele

Icebreaker zur Überwindung digitaler Schüchternheit: Teilnehmende können direkt zu Beginn einer Veranstaltung aktiv werden und sich zu Fragen positionieren.

Erster Einstieg ins Thema: Teilnehmende können über gestellte Fragen reflektieren.

Erhebung eines schnellen Stimmungsbildes: Der/die Trainer_in kann schnell herausfinden, wer sich bereits mit dem Thema auskennt und wie die allgemeine Stimmung ist.

Kennenlernen: Teilnehmende und Veranstaltende erfahren, je nach gestellter Frage, schnell etwas zu anderen Teilnehmenden, deren Erwartungen und deren Einstellung zu einem bestimmten Thema.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein.
  2. Bittet die Teilnehmenden ihre Kamera zu Beginn auszuschalten.
  3. Stellt die erste Frage und bittet die Teilnehmenden ihre Kameras einzuschalten, wenn sie die Frage mit „ja, stimme zu“ beantworten können.
  4. Kommentiert das Ergebnis kurz. Welche Antwort hat mehr Zustimmung als Ablehnung?
  5. Fragt bei Bedarf bei 1-2 Teilnehmenden nach, warum sie ihre Kameras eingeschaltet haben.
  6. Bittet wieder alle, die Kameras auszuschalten und stellt im Anschluss die nächste Frage.
  7. Beendet die Methode ggf. mit einer Frage, zu der mit hoher Wahrscheinlichkeit alle ihre Kamera einschalten werden.
Vorbereitung und Material
  • Vorbereitete Fragen, z.B. zur Person, zur Erwartung an die Veranstaltung oder zum Veranstaltungsthema
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion
  • Galerieansicht, damit alle möglichst viele Teilnehmende sehen können
Tipps
  • Zwischen 3-5 Fragen lassen sich gut in eine 15 Minuten Kennenlernphase unterbringen.
  • Stellt sowohl Fragen, die etwas zur Person verraten als auch deren Erwartungen und Einstellungen zum Thema abfragen, um besser ins Thema einsteigen zu können.
Variationen

Statt die Kamera für die Beantwortung der Fragen ein- und auszuschalten, können auch Symbole und Icons genutzt werden, die von den jeweiligen Tools angeboten werden z.B. bei Zoom ein rotes Kreuz für „nein“ und ein grüner Haken für „ja“.

Speed-Dating

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden lernen sich in den Bearbeitungsräumen der Videokonferenz-Software näher kennen. Sie werden zufällig in 2-er oder 3-er-Gruppen in die Gruppenarbeitsräume geschickt und haben 3 Minuten Zeit (pro Person ca. 1 Minute) mehr von sich zu erzählen. Danach werden die Gruppen neu zusammengesetzt.

Dauer der Methoden10-15 Minuten
Für wieviele PersonenGroße Gruppen
Ziele

Icebreaker zur Überwindung digitaler Schüchternheit: Teilnehmende können während der Veranstaltung aktiv werden und mit anderen ins Gespräch kommen.

Kennenlernen: Teilnehmende und Veranstaltende erfahren etwas zu anderen Teilnehmenden.

Warm up mit kreativem Denken: Die kreative Seite der Teilnehmenden wird angeregt und das Gehirn „läuft warm“ für den Lernprozess.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Ordnet die Teilnehmenden per Zufall als 2-er oder 3-er-Gruppe in die Gruppenräume eurer Videokonferenz-Software ein.
  3. Die Teilnehmenden haben nun 2-3 Minuten Zeit (1 Minute pro Person), um etwas von sich zu erzählen.
  4. Ordnet die Teilnehmenden danach neu zu, sodass sie weitere Teilnehmende kennenlernen können.
  5. Wiederholt Schritt 3 und 4 beliebig oft, je nach Größe der Gruppe und eingeplanter Zeit (max. 4-5 Durchläufe).
  6. Kommt gemeinsam zurück ins Plenum und reflektiert kurz, wer alles an der Veranstaltung teilnimmt.
Vorbereitung und Material
  • Gruppenräume der Videokonferenz-Software
  • Hintergrundmusik für eine bessere Atmosphäre
  • Timer
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion
Tipps
  • Gebt den Teilnehmenden vor der Zuordnung in die Räume ein paar Beispielfragen mit, an denen sie sich orientieren können: Warum nimmst du an der Veranstaltung teil? Woher kommst du und was machst du beruflich?
  • Bittet die Teilnehmenden, ihre Kameras anzuschalten. Nur mit Video- und Audiofunktion macht diese Methode Sinn. Wer kein Video oder Audio hat, bleibt im Plenum und kann sich per Chat unterhalten.
  • Achtet darauf, die Zeit regelmäßig anzusagen (per Chat) und nutzt einen Timer. Andernfalls verlieren sich die Teilnehmenden in ihren Gesprächen und können ihre Sätze nicht vor Ablauf der Zeit beenden.
Variationen

Wenn ihr eine hohe Teilnehmendenzahl habt, könnt ihr auch mehrere Personen in einen Raum schicken und sie über beliebige oder vorgegebene Themen ins Gespräch kommen lassen. Diese Murmelgruppen benötigen jedoch deutlich mehr als 2 Minuten Zeit (mind. 5 Minuten).

Anfangsbuchstaben

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden stellen sich anhand der Buchstaben ihres Vornamens kurz vor, indem sie zu jedem Buchstaben (max. 4-5) Eigenschaften oder Assoziationen notieren, die sie als Person beschreiben oder die sie mit sich selbst verbinden. Diese Ergebnisse werden dann über die Kamerafunktion, via Bildschirmpräsentation oder im Chat präsentiert. Je nach verfügbarem Zeitbedarf und Gruppengröße können die Begrifflichkeiten kurz mündlich vorgestellt werden.

Dauer der Methodenca. 20 Minuten
Für wieviele PersonenKleinere Gruppen (bis 12 Personen)
Ziele

Icebreaker zur Überwindung digitaler Schüchternheit: Teilnehmende können direkt zu Beginn einer Veranstaltung aktiv werden und sich auf kreative Art und Weise vorstellen.

Kennenlernen: Teilnehmende und Veranstaltende erfahren schnell etwas zu anderen Teilnehmenden.

Warm up mit kreativem Denken: Die kreative Seite der Teilnehmenden wird angeregt und das Gehirn „läuft warm“ für den Lernprozess.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Zeigt anhand eures eigenen Namens, wie diese Vorstellung aussehen kann, z.B. Kreativ Abenteuer Tanzen Realistisch Interaktiv Neugierig.
  3. Bittet die Teilnehmenden, die fertig sind, die virtuelle Hand zu heben, damit ihr einen Überblick habt, wie weit die Gruppe ist.
  4. Wenn alle soweit sind, bittet die Teilnehmenden, ihr Bild in die Kamera zu halten.
  5. Lasst den Teilnehmenden etwas Zeit, sich die Anmerkungen der anderen anzuschauen.
  6. Bei kleineren Gruppen können sich die Teilnehmenden danach alle kurz anhand ihrer Beschreibung in 1-2 Sätzen selbst vorstellen.
Vorbereitung und Material
  • Beispielbeschreibung
  • Stift und Zettel
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion
Tipps
  • Weist darauf hin, dass ein dickschreibender Stift und gut lesbare Schrift verwendet werden sollen.
  • Sollte bei Teilnehmenden die Kamera nicht funktionieren, können sie ihre Eigenschaften auch in den Chat schreiben.
  • Diese Methode kann auch in einem Online-Board durchgeführt werden. Hier muss jedoch die Nutzung des Boards gut eingeführt werden.
  • Auch für die Phasen Themeneinstieg oder Themenbearbeitung geeignet, wenn anstelle der Assoziationen zur Person Fragen zum Thema gestellt werden.
Variationen

Wollt ihr die Methode bei größeren Gruppen einsetzen, dann ladet die Teilnehmenden ein, sich die Vorstellungen der anderen anzuschauen und lasst ihnen etwas mehr Zeit. Greift dann einzelne Teilnehmende heraus, die etwas zu sich sagen möchten oder fasst selbst ein paar Eigenschaften zusammen, z.B. „Wir haben heute viele Teilnehmende die lustig und engagiert sind…“.

Lagerfeuer

Kurzbeschreibung

Im Online-Raum wird Lagerfeueratmosphäre geschaffen, in der sich die „ums Feuer sitzenden“ Teilnehmenden der Reihe nach zu 2-3 vorgegebenen Fragen kurz vorstellen, ihr Befinden mitteilen oder ihre Erwartungen an die Veranstaltung äußern können. Die Erwartungen der Teilnehmenden können bei Bedarf dokumentiert werden.

Dauer der Methodenca. 20 Minuten
Für wieviele PersonenKleinere Gruppen (bis 12 Personen)
Ziele

Gemeinsames Ankommen: Die Teilnehmenden starten gemeinsam in den Tag.

Warm up: Die Gruppe wird „aufgewärmt". Die Teilnehmenden können direkt zu Beginn einer Veranstaltung aktiv werden, sich vorstellen und ihre Stimmung mitteilen.

Kennenlernen: Teilnehmende und Veranstaltende erfahren schnell etwas zu anderen Teilnehmenden.

Erwartungen klären: Wichtige Themen und Erwartungen der Teilnehmenden haben einen Raum.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt den Zweck der Runde am Feuer.
  2. Teilt euren Bildschirm mit einem Dokument (Word, Powerpoint) oder Board, auf dem ein virtuelles Lagerfeuer eingezeichnet ist und um das rundherum „Avatare“ mit den Namen der Teilnehmenden sitzen. Die vorgegebenen Fragen sollten ebenfalls sichtbar geteilt werden.
  3. Geht mit gutem Beispiel voran und beantwortet selbst kurz und präzise die Fragen.
  4. Bittet einen Teilnehmenden weiterzumachen, indem sie/er sich kurz vorzustellt und mitteilt, wie es ihr/ihm heute geht und welche Erwartungen sie/er an die Veranstaltung hat.
  5. Bittet dann die Teilnehmenden sich der Reihe nach im Uhrzeigersinn, wie sie um das Feuer sitzen, vorzustellen.
  6. Notiert die Erwartungen auf einem Board mit.
  7. Dankt allen Teilnehmenden fürs Mitmachen und nehmt bei der Vorstellung des Programms auf die einzelnen Erwartungen Bezug (Welche Erwartungen werden in der Veranstaltung erfüllt, welche nicht?).
Vorbereitung und Material
  • Dokument oder Whiteboard mit einem virtuellen Lagerfeuer, um das Avatare mit Namen der Teilnehmenden sitzen
  • Fragen, die die Teilnehmenden am Feuer beantworten sollen
  • Whiteboard, auf dem die Erwartungen visualisiert werden können
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion
Tipps
  • Die Teilnehmenden sollten bei der Runde ihre Kamera an und die Sprecheransicht sollte eingeschaltet sein, damit diejenigen, die sich vorstellen, auch gesehen werden.
  • Bei mehrtägigen Online-Veranstaltungen kann diese Übung jeden Tag als Start in den Tag genutzt werden.
  • Beispielfragen wären u.a.: Wie heißt ihr und wo arbeitet ihr? Wie geht es euch heute? Welche Fragen und Erwartungen habt ihr an die Veranstaltung?
Variationen

Bei einer Gruppengröße ab 13 Personen braucht eine solche Vorstellungsrunde, bei denen jede/r etwas sagt, zu viel Zeit. Bei großen Gruppen kann das gemeinsame Lagerfeuer als Startpunkt dienen, bei dem die Methode und die Leitfragen vorgestellt werden. Danach werden die Teilnehmenden in kleineren Unter-/ Murmelgruppen (2-4 Personen) aufgeteilt und können sich die Fragen gegenseitig beantworten.

Online-Aufstellung

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden positionieren sich mit den Zeichenwerkzeugen (Stempel, Kreuz, Punkt) der genutzten Videokonferenz-Software oder eines Online-Boards zu vorgegebenen Fragen auf einer Skala. Danach wird das Ergebnis kurz besprochen und erläutert/ kommentiert.

Dauer der Methodenbei 4-5 Fragen ca. 10 Minuten
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Icebreaker zur Überwindung digitaler Schüchternheit: Teilnehmende können direkt zu Beginn einer Veranstaltung aktiv werden und sich auf kreative Art und Weise vorstellen.

Kennenlernen: Teilnehmende und Veranstaltende erfahren etwas zu anderen Teilnehmenden und ggf. zum Thema.

Vertraut werden mit den Tools: Direkt zu Beginn der Veranstaltung werden die Zeichenwerkzeuge eingeführt, mit denen die Teilnehmenden auf einem Dokument oder Board kommentieren können.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Erklärt, wo die Zeichnenwerkzeuge des Boards oder der Videokonferenzsoftware zu finden sind und wie sie funktionieren.
  3. Teilt euer Dokument/ Board mit euren Skalen via Bildschirmfreigabe.
  4. Lest dann die erste Fragestellung/ Aussage vor und bittet die Teilnehmenden, sich auf den Skalen via Stempel oder Kreuz zu positionieren.
  5. Kommentiert das Ergebnis kurz und fragt ggf. noch einmal bei einzelnen Teilnehmenden nach.
  6. Wiederholt die Schritte 4 und 5 bei den weiteren Fragestellungen/ Aussagen.
  7. Dankt den Teilnehmenden für ihr Mitmachen.
Vorbereitung und Material
  • Vorgegebene Skalen und Fragen, die via Bildschirmfreigabe geteilt werden
  • Zeichenwerkzeuge der genutzten Videokonferenz-Software
Tipps
  • Führt vorab gut in die Zeichenwerkzeuge ein, damit sich auch alle beteiligen können.
  • Beispielfragen wären u.a.: Wie lange seid ihr schon in der politischen Bildung tätig? Wie viel Vorwissen zum Thema bringt ihr für die heutige Veranstaltung mit?
  • Diese Methode ist auch für die Phase Themeneinstieg geeignet, wenn die Fragen, zu denen sich die Teilnehmenden positionieren sollen, auf deren Vorwissen zum Thema eingehen.
Variationen

Ihr könnt anstelle von Skalen auch die vier Ecken des Bildschirms/ eures Dokuments nutzen. Wie ihr die Skalen oder Quadranten gestaltet und welche Antwortmöglichkeiten sie vorgeben, liegt ganz bei euch. Ihr könnt mit Prozentangaben, Zahlen oder Begriffen arbeiten.

Farbkreis

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden suchen sich eine Farbe aus einem Farbkreis aus, der auf einer Folie oder einem Onlineboard via Bildschirmfreigabe geteilt wird. Die Farben sollen je nach Aufgabenstellung zur momentanen Stimmung/ dem Befinden der Teilnehmenden in der Veranstaltung passen. Die Teilnehmenden können nach Auswahl der Farbe kurz erklären, warum sie diese Farbe gewählt haben und was sie für sie ausdrückt.

Dauer der Methodenca. 10-15 Minuten
Für wieviele PersonenKleine Gruppen (bis 12 Personen)
Ziele

Reflektion über das eigene Befinden: Die Teilnehmenden fühlen in sich hinein und reflektieren, wie es ihnen in der momentanen Veranstaltungssituation geht.

Erhebung eines schnellen Stimmungsbildes: Der/die Trainer_in erhält Informationen zur momentanen Stimmungslage der Teilnehmenden und erfährt, wie es den Teilnehmenden mit den Lerninhalten, Methoden und dem Pensum in der Veranstaltung gerade geht. Daraufhin können Rückschlüsse auf die weitere Gestaltung der Veranstaltung gezogen werden.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Teilt euren Bildschirm mit einem Dokument oder Board, auf dem ein Farbkreis und die dazugehörige Aufgabenstellung zu sehen sind.
  3. Bittet dann die Teilnehmenden der Reihe nach, eine Farbe auszuwählen und kurz zu erläutern, was sie für sie bedeutet und warum.
  4. Bedankt euch für das offene und ehrliche Feedback und gebt selbst ein Feedback zu eurer momentanen Stimmung/ eurem Befinden.
Vorbereitung und Material
  • Dokument oder Whiteboard mit Farbkreis
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion
Tipps
  • Diese Methode ist auch für die Phase Feedback geeignet.
  • Teilnehmende sollten die Kamera und ihr Audio eingeschaltet haben, wenn sie ihr Feedback geben.
Variationen

In der Variante für Großgruppen können Teilnehmende mit den Zeichenwerkzeugen (z.B. Stempel oder Kreuz) der Videokonferenzsoftware oder auf einem Board ihre ausgewählte Farbe markieren. Der/die Trainer_in fasst dann die Ergebnisse zusammen und bittet jeweils eine/n Teilnehmende/n pro markierter Farbe kurz etwas zur Stimmung zu sagen.

Statt des Farbkreises kann auch eine Fotosammlung gezeigt werden, in der unterschiedliche Stimmungslagen aufgezeigt werden.

Verorten auf der Karte

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden setzen auf einer geografischen Karte mithilfe der Zeichenwerkzeuge der Videokonferenz-Software einen Punkt, um zu verorten wo sie herkommen oder von wo aus sie an der Veranstaltung teilnehmen. Der/die Trainer_in fasst die Ergebnisse kurz zusammen und stellt ggf. Rückfragen.

Dauer der Methodenca. 5 Minuten
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Icebreaker zur Überwindung digitaler Schüchternheit: Teilnehmende können während der Veranstaltung aktiv werden und sich zu Fragen positionieren.

Kennenlernen: Teilnehmende und Veranstaltende erfahren etwas zu anderen Teilnehmenden.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein.
  2. Teilt euren Bildschirm mit einer geografischen Karte (Deutschland, Weltkarte etc., je nach gestellter Frage) und zeigt kurz, wie eure Teilnehmenden sich auf der Karte mithilfe der Zeichenwerkzeuge eurer Videokonferenz-Software verorten können (z.B. per Stempel).
  3. Stellt eine konkrete Frage, mit der sich die Teilnehmenden geografisch einordnen sollen, z.B. woher sie kommen oder von wo aus sie an der Veranstaltung teilnehmen.
  4. Geht auf einzelne Angaben ein oder fasst das Ergebnis kurz zusammen. Stellt ggf. Rückfragen zu einzelnen Verortungen.
Vorbereitung und Material
  • Vorbereitete Fragen, anhand derer sich die Teilnehmenden auf der Karte verorten sollen
  • Zeichenwerkzeuge der genutzten Videokonferenz-Software
Tipps
  • Bereitet die Karte bereits vor der Veranstaltung vor. Ggf. müsst ihr die Bildrechte der Grafik kaufen oder wollt selbst noch Anpassungen vornehmen.
  • Sucht bei der Zusammenfassung nach signifikanten Mehrheiten oder besonderen Einzelfällen, z.B. nur eine Person kommt aus dem Norden von Deutschland oder die Mehrheit befindet sich in Berlin.
  • Sprecht gerne auch einzelne Personen konkret an und stellt Rückfragen zum Ort.
  • Führt gut in die Zeichenwerkzeuge eurer Videokonferenz-Software ein, damit auch alle Teilnehmenden bei der Übung mitmachen können.
Variationen

Ihr könnt statt einer geografischen Karte auch beliebige Abbildungen wählen, auf denen sich die Teilnehmenden dann verorten können. Fragt beispielsweise nach dem Endgerät, mit dem sich die Teilnehmenden online eingewählt haben und zeigt dabei Bilder eines PCs, Laptops, Smartphones oder Tablets. Ihr könnt auch fragen, in welchem Zimmer sich die Teilnehmenden befinden (Büro, Garten, Küche etc.) oder mit welchem Fortbewegungsmittel sie fahren würden, um in Präsenz an der Veranstaltung teilzunehmen (zu Fuß, Auto, Fahrrad, Zug, Flugzeug). Eurer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt die Methode beliebig oft mit unterschiedlichen Fragen oder Abbildungen wiederholen.

Welcomeboard

Kurzbeschreibung

Um euren Teilnehmenden bereits vor der Veranstaltung einen Einblick zu geben, wer alles an der Veranstaltung teilnehmen wird, bietet es sich an, ein digitales Board anzulegen. Eure Teilnehmenden erhalten nach Anmeldung zur Veranstaltung Zugriff auf das Board, können sich dort selbstständig eintragen und darin stöbern, wer alles bei der Veranstaltung dabei sein wird. Sofern Kontaktdaten hinterlegt sind, können die Teilnehmenden über dieses Board vor, während oder nach der Veranstaltung bei Interesse miteinander in Kontakt treten.

Dauer der Methodenca. 5 Minuten
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Icebreaker zur Überwindung digitaler Schüchternheit: Teilnehmende können vor, während oder nach der Veranstaltung aktiv werden und mit Anderen Kontakt aufnehmen.

Kennenlernen: Teilnehmende und Veranstaltende erfahren etwas zu anderen Teilnehmenden.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Legt bereits vor der Veranstaltung (im Idealfall noch während der Veranstaltungsplanung) ein digitales Board an, in dem ihr Kontaktdaten und weitere Informationen zu den Teilnehmenden der Veranstaltung sammeln könnt.
  2. Das Board sollte so aufgebaut sein, dass jede/r Teilnehmende einen eigenen Bereich hat, in dem er/sie sich vorstellen kann. Gebt die auszufüllenden Fragen vor.
  3. Versendet an eure Teilnehmenden direkt nach deren Anmeldung zur Veranstaltung den Link zum Board und bitte sie, sich darin einzutragen und ein Bild von sich hochzuladen.
  4. Die Teilnehmenden haben dann die Möglichkeit, bereits vor der Veranstaltung mehr über andere Teilnehmende zu erfahren und diese ggf. zu kontaktieren.
  5. Ihr könnt zu Beginn der Veranstaltung erneut auf das digitale Board hinweisen und den Teilnehmenden mündlich einen kurzen Überblick darüber geben, wer alles bei der Veranstaltung dabei ist. Gerne kann an dieser Stelle auch das Board per Bildschirmfreigabe geteilt werden.
  6. Zum Abschluss der Veranstaltung kann ebenfalls wieder auf das Board hingewiesen werden. Ihr könnt eure Teilnehmenden dazu ermutigen, über die angegebenen Kontaktdaten im Board auch nach der Veranstaltung auf andere Teilnehmende zuzugehen und sich mit ihnen auszutauschen.
Vorbereitung und Material
  • Digitales Board oder Tool für die Erstellung solcher Boards
  • Vorgegebene Fragen, die im Board hinterlegt sind, z.B. Interessen der Teilnehmenden, deren Erwartungen an die Veranstaltung oder deren Erfahrung mit dem Veranstaltungsthema
Tipps
  • Nutzt auf dem Markt bestehende Tools, die sich auf die Anforderungen an ein solches Board spezialisiert haben (z.B. das Welcomeboard). Diese Tools vereinfachen euch die Vorbereitung des Boards und euren Teilnehmenden das Eintragen ihrer Daten.
  • Achtet bei der Wahl eures Boards/Tools darauf, dass die Daten eurer Teilnehmenden geschützt sind und nicht für Außenstehende zugänglich sind.
  • Bittet auch Referent_innen eurer Veranstaltung, sich ins Board einzutragen, und vergesst nicht, auch euch selbst darin vorzustellen.
  • Diese Methode ist auch für die Phase Vernetzung geeignet.

Tipps

  • Plant besonders in langen/mehrtägigen Online-Workshops Möglichkeiten für das persönliche Kennenlernen ein. Das schafft die Basis für eine gute Weiterarbeit im Workshop.
  • Nutzt für die Kennenlernphase die Gruppenarbeitsräume eurer virtuellen Konferenzsoftware und bringt kleine Gruppen (3 und mehr Personen) miteinander in den Austausch
  • Achtet darauf, dass gerade für die Kennenlernrunden die Teilnehmenden mit Video und Audio dabei sind, denn nur so kann ein persönlicher Austausch erfolgen.

Kennenlernen und Check in

Wofür ist diese Phase wichtig?

Zu Beginn einer jeden Veranstaltung im digitalen Raum braucht es einen gemeinsamen Startpunkt, um das Eis zu brechen und die Teilnehmenden in kleinen Kennenlernrunden aktiv werden zu lassen.

Dadurch entsteht eine gute Arbeitsatmosphäre und Unsicherheiten können abgebaut werden. Zudem setzt die Phase den Rahmen für die gesamte Veranstaltung und bietet eine erste Orientierung über den weiteren Verlauf des Events (Ziele, Inhalte, Zeitablauf etc.).

Was macht man in dieser Phase?

In dieser Phase gilt es sich im digitalen Raum zu orientieren, einander besser kennenzulernen und die Erwartungen der Teilnehmenden an die Veranstaltung abzufragen.

Je interaktiver der Einstieg ist, umso partizipativer wird später auch die Veranstaltung. Hier wird der Grundstein für die weitere Zusammenarbeit in der Veranstaltung gelegt.

Themeneinstieg

1
Anfangsbuchstaben
2
Online-Aufstellung
3
Hashtags
4
Wissensrucksack
5
Quiz im Chat

Anfangsbuchstaben

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden beschreiben anhand der Buchstaben des Veranstaltungsthemas (max. 4-5 Buchstaben davon), was sie mit dem Thema der Veranstaltung in Verbindungen bringen.

Die Ergebnisse werden dann über die Kamerafunktion, via Bildschirmpräsentation oder im Chat präsentiert. Je nach verfügbarem Zeitbedarf und Gruppengröße können die Begrifflichkeiten kurz mündlich vorgestellt werden.

Dauer der Methodenca. 20 Minuten
Für wieviele PersonenKleinere Gruppen (bis 12 Personen)
Ziele

Einstieg ins Thema: Die Teilnehmenden werden an das Thema herangeführt, indem sie sich selbst Gedanken dazu machen.

Assoziationen zum Thema: Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit ihre eigene Perspektive zum Thema einzubringen und der/ die Trainer_in lernt deren Vorstellungen zum Thema kennen.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Zeigt anhand eines anderen Begriffs, was in der Übung gemacht werden soll.
  3. Stellt den Begriff vor und bittet nun die Teilnehmenden sich einen Zettel und Stift zur Hand zu nehmen und zu den Anfangsbuchstaben des Begriffs (z.B. Online-Lernen) ihre Assoziationen zum Veranstaltungsthema zu notieren.
  4. Bittet die Teilnehmenden, die fertig sind, die virtuelle Hand zu heben, damit ihr einen Überblick habt, wie weit die Gruppe ist.
  5. Wenn alle soweit sind, bittet die Teilnehmenden, ihr Bild in die Kamera zu halten.
  6. Lasst den Teilnehmenden etwas Zeit, sich die Anmerkungen der anderen anzuschauen.
  7. Bei kleineren Gruppen können die Teilnehmenden ihre Begriffe in 1-2 Sätzen kurz erläutern.
Vorbereitung und Material
  • Beispielbeschreibung
  • Stift und Zettel
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion
Tipps
  • Weist darauf hin, dass ein dickschreibender Stift und gut lesbare Schrift verwendet werden sollen.
  • Sollte bei Teilnehmenden die Kamera nicht funktionieren, können sie ihre Assoziationen auch in den Chat schreiben.
  • Auch für die Phasen Themenbearbeitung oder Kennenlernen geeignet, wenn anstelle der Assoziationen zum Thema Fragen zur Person gestellt werden.
Variationen

Wollt ihr die Methode bei größeren Gruppen einsetzen, dann ladet die Teilnehmenden ein, sich die Assoziationen der anderen anzuschauen, und lasst ihnen dafür etwas mehr Zeit. Greift dann einzelne Teilnehmende heraus, die etwas zu ihren Begriffen sagen möchten, oder fasst selbst ein paar Antworten zusammen, z.B. wenn viele Teilnehmende ähnliche oder dieselben Begriffe gewählt haben.

Online-Aufstellung

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden positionieren sich mit den Zeichenwerkzeugen (Stempel, Kreuz, Punkt) der genutzten Videokonferenz-Software oder eines Online-Boards zu vorgegebenen Fragen auf einer Skala. Danach wird das Ergebnis kurz besprochen und erläutert/ kommentiert.

Dauer der Methodenbei 4-5 Fragen ca. 10 Minuten
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Einstieg ins Thema: Die Teilnehmenden werden an das Thema herangeführt, indem sie sich selbst Gedanken dazu machen.

Assoziationen zum Thema: Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit ihre eigene Perspektive zum Thema einzubringen und der/ die Trainer_in lernt deren Vorstellungen zum Thema kennen.

Vorwissen der Teilnehmenden: Die Teilnehmenden zeigen auf, was sie zum Thema schon wissen, sodass die/ der Trainer_in in der Veranstaltung darauf aufbauen/ Bezug nehmen kann.

Vertraut werden mit den Tools: Die Zeichenwerkzeuge, mit denen die Teilnehmenden auf einem Dokument oder Board kommentieren können, werden (erneut) vorgestellt.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Erklärt, wo die Zeichnenwerkzeuge des Boards oder der Videokonferenzsoftware zu finden sind und wie sie funktionieren.
  3. Teilt euer Dokument/ Board mit euren Skalen via Bildschirmfreigabe.
  4. Lest dann die erste Fragestellung/ Aussage vor und bittet die Teilnehmenden, sich auf den Skalen via Stempel oder Kreuz zu positionieren.
  5. Kommentiert das Ergebnis kurz und fragt ggf. noch einmal bei einzelnen Teilnehmenden nach.
  6. Wiederholt die Schritte 4 und 5 bei den weiteren Fragestellungen/ Aussagen.
  7. Dankt den Teilnehmenden für ihr Mitmachen.
Vorbereitung und Material
  • Vorgegebene Skalen und Fragen, die via Bildschirmfreigabe geteilt werden
  • Zeichenwerkzeuge der genutzten Videokonferenz-Software
Tipps
  • Führt vorab gut in die Zeichenwerkzeuge ein, damit sich auch alle beteiligen können.
  • Beispielfragen wären u.a.: Wie lange seid ihr schon in der politischen Bildung tätig? Wie viel Vorwissen zum Thema bringt ihr für die heutige Veranstaltung mit?
  • Diese Methode ist auch für die Phase Themeneinstieg geeignet, wenn die Fragen, zu denen sich die Teilnehmenden positionieren sollen, auf deren Vorwissen zum Thema eingehen.
Variationen

Ihr könnt anstelle von Skalen auch die vier Ecken des Bildschirms/ eures Dokuments nutzen. Wie ihr die Skalen oder Quadranten gestaltet und welche Antwortmöglichkeiten sie vorgeben, liegt ganz bei euch. Ihr könnt mit Prozentangaben, Zahlen oder Begriffen arbeiten.

Hashtags

Kurzbeschreibung

Die Lernenden überlegen sich drei Begrifflichkeiten, die sie mit dem Veranstaltungsthema verbinden oder mit denen sie eine gestellte Frage beantworten. Diese Begriffe schreiben sie dann in Form von Hashtags auf einen Zettel und halten diesen in die Kamera. Je nach verfügbarem Zeitbedarf und Gruppengröße stellen sie ihre Begriffe kurz mündlich vor.

Dauer der Methodenca. 10 Minuten
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Einstieg ins Thema: Die Teilnehmenden werden an das Thema herangeführt, indem sie sich selbst Gedanken dazu machen.

Assoziationen zum Thema: Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit ihre eigene Perspektive zum Thema einzubringen und der/ die Trainer_in lernt deren Vorstellungen zum Thema kennen.

Vorwissen der Teilnehmenden: Die Teilnehmenden zeigen auf, was sie zum Thema schon wissen, sodass die/ der Trainer_in in der Veranstaltung darauf aufbauen/ Bezug nehmen kann.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein.
  2. Bittet die Teilnehmenden, einen Stift und Zettel bereitzulegen und die Kamera einzuschalten.
  3. Anschließend stellt ihr die Aufgabe/Frage und bittet die Teilnehmenden, jeweils 3 Schlagwörter/ Hashtags zur gestellten Frage/ Aufgabe auf ihrem Zettel zu notieren.
  4. Danach halten alle Teilnehmenden ihre Hashtags in die Kamera und schauen sich die Begriffe der anderen Teilnehmenden an.
  5. Ihr geht auf die Hashtags ein und könnt sie, wenn es sich anbietet, für den Einstiegsimpuls ins Thema nutzen.
  6. Bei kleinen Gruppen und viel Zeit können die Teilnehmenden auch kurz etwas zu ihren Hashtags sagen.
Vorbereitung und Material
  • Einstiegsaufgabe/ -frage zum Thema
  • Zettel und Stift
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion
Tipps
  • Geht mit gutem Beispiel voran und zeigt eure notierten Assoziationen in die Kamera, wenn ihr die Methode erklärt.
  • Weist darauf hin, dass ein dickschreibender Stift und gut lesbare Schrift verwendet werden sollen.
  • Sollte bei Teilnehmenden die Kamera nicht funktionieren, können sie ihre Hashtags auch in den Chat schreiben.
  • Beispielfragen wären u.a.: Was assoziierst/ verbindest du mit dem Thema „Digitale Bildung“? Was ist beim Erstellen eines Selbstlernkurses zu beachten? Nenne drei wichtige Aspekte.
Variationen

Anstatt der Begriffe kann auch ein schnelles Bild zum Thema/ zur Fragestellung gemalt und in die Kamera gehalten werden.

Anstatt mit Zettel und Stift, kann diese Übung auch an einem Online-Board durchgeführt werden, auf dem das Beispiel des Trainers/ der Trainerin aufgeschrieben steht. Hier muss jedoch die Nutzung des Boards gut eingeführt werden.

Wissensrucksack

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden beantworten in Selbstarbeit bezogen auf das Veranstaltungsthema Fragen zu ihrem Vorwissen und zu ihren Lernzielen. Ihre Antworten werden in einem Board visualisiert, auf dem leere Rucksäcke hinterlegt sind, die gefüllt werden können. Die Teilnehmenden tragen ihre Antworten an entsprechender Stelle auf dem Board ein und tauschen sie sich im Anschluss in Kleingruppen zu den Ergebnissen aus.

Dauer der Methoden20-25 Minuten
Für wieviele PersonenKleine Gruppen bis 12 Personen
Ziele

Einstieg ins Thema: Die Teilnehmenden werden an das Thema herangeführt, indem sie sich selbst Gedanken dazu machen und sich danach mit anderen dazu austauschen.

Reflektion des eigenen Wissensschatzes zum Thema: Die Teilnehmenden reflektieren und notieren, was sie zum Thema schon wissen, sodass der/ die Trainer_in in der Veranstaltung darauf aufbauen/ Bezug nehmen kann.

Lernziele erfahren: Die Teilnehmenden reflektieren und notieren, was sie zum Thema noch wissen möchten und welche Lernziele sie sich setzen. Darauf kann die/ der Trainer_in in der Veranstaltung aufbauen und erfährt, an welchen Stellen noch Wissen vermittelt werden muss.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt den Zweck der Übung.
  2. Teilt den Link zum Board mit den vorgegebenen Fragen im Chat.
  3. Bittet die Teilnehmenden, die Fragen in 10 Minuten Selbstarbeit für sich zu beantworten und die Antworten im Board zu visualisieren.
  4. Nach Bedarf können die Teilnehmenden im Anschluss nochmal in Murmelgruppen zusammengesetzt werden, um sich über ihre Antworten auszutauschen.
  5. Teilt nun euren Bildschirm, um gemeinsam auf die Ergebnisse zu schauen.
  6. Bittet die Teilnehmenden kurz, die wichtigsten Lernziele vorzustellen, oder fasst ggf. selbst die wichtigsten Lernziele, die ihr auf dem Board seht, zusammen.
Vorbereitung und Material
  • Online-Board mit Rucksack-Vorlagen und Fragen zum Vorwissen und Lernzielen
  • Zeichenwerkzeuge der Videokonferenz-Software oder des Boards
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion (sofern in Murmelgruppen Austausch stattfindet)
Tipps
  • Während der Selbstarbeit der Teilnehmenden könnt ihr eine Folie mit der Aufgabenstellung via Bildschirmfreigabe teilen und leise Hintergrundmusik laufen lassen.
  • Beispielfragen wären u.a.: Womit ist mein Rucksack bereits gefüllt? Womit möchte ich meinen Rucksack noch füllen? Was fehlt mir noch an Wissen und Methodik zum Thema?
  • Solltet ihr im Anschluss an die Selbstarbeit Murmelgruppen planen, dann stellt die Gruppen via Zufallsprinzip zusammen.
  • In den Murmelgruppen sollten die Teilnehmenden die Kamera und das Audio eingeschaltet haben, damit sie sich möglichst gut austauschen können.
Variationen

In großen Gruppen können sich die Teilnehmenden nach der Selbstarbeit in kleineren Gruppen in Gruppenarbeitsräumen austauschen. Ihr würfelt die Teilnehmenden in 2-3er-Gruppen nach dem Zufallsprinzip zusammen, damit diese sich 5 Minuten über ihre Ergebnisse austauschen.

In einer großen Gruppe schaut ihr via Bildschirmfreigabe in die Vorlagen und bittet diejenigen, die möchten, um ein kurzes Blitzlicht, welche Ziele sie sich für die Veranstaltung gesetzt haben, und fasst ggf. selbst die wichtigsten Lernziele, die ihr auf dem Board seht, zusammen.

Quiz im Chat

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden bekommen von dem/der Trainer_in Fragen zu den behandelten Inhalten und Themen einer Lerneinheit gestellt, die sie über den Chat beantworten sollen. Es wird immer eine Frage gestellt und daraufhin mehrere Antwortmöglichkeiten vorgelesen. Nach einer kurzen Bedenkzeit und auf ein gemeinsames Kommando hin geben die Teilnehmenden dann zur gleichen Zeit die von ihnen präferierte Antwort (A, B oder C) im Chat ein. Die/der Trainer_in löst am Ende auf und stellt die nächste Frage.

Dauer der MethodenBei 4-5 Fragen ca. 10 Minuten
Für wieviele PersonenGroße Gruppen
Ziele

Spielerische Wiederholung des Gelernten: Die Teilnehmenden wiederholen spielerisch die gelernten Inhalte, damit sich diese besser im Gedächtnis verankern.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wofür sie dient.
  2. Teilt euren Bildschirm und lest erst die Frage und dann die 3 möglichen Antworten für A, B und C von eurer Folie langsam vor.
  3. Gebt den Teilnehmenden etwas Zeit zum Nachdenken und bittet sie, ihre Antwort (A, B, C) in den Chat zu schreiben, aber noch nicht abzuschicken.
  4. Erklärt den Teilnehmenden kurz das Kommando, auf das sie ihre Antworten im Chat absenden sollen, z.B. von 3 nach unten zählen. Gebt dann das Kommando.
  5. Kommentiert das Ergebnis und wiederholt noch einmal kurz die richtige Antwort.
  6. Danach geht es zur nächsten Frage und die Schritte 2 bis 4 wiederholen sich.
Vorbereitung und Material
  • Dokument oder Präsentation mit den Fragen und Antwortmöglichkeiten (eine Frage pro Seite).
Tipps
  • Stellt Fragen zu den Kernthemen, die ihr in der Veranstaltung vermittelt habt und die aus eurer Sicht besonders wichtig für die Teilnehmenden sind.
  • Schreibt immer eine Frage und deren Antwortmöglichkeiten auf eine Seite. Wenn ihr Bilder habt, die zum Thema passen, arbeitet damit. Denn so prägt sich alles noch besser ein.
  • Verwendet eine angemessene Anzahl an Fragen. 3 bis 5 Fragen zum Thema sollten ausreichen.
  • Diese Methode ist auch für die Phasen Wiederholung und Abschluss geeignet.
Variationen

Nutzt ein Quiztool (Mentimeter, Tweedback oder die Umfragefunktion der Videokonferenz-Software) zur Beantwortung der Fragen. Teilt den Link des Tools und führt eure Teilnehmenden in die Nutzung ein. Geht nach dem Quiz die richtigen Antworten durch und kürt am Ende eine/n Sieger_in. Lasst die Teilnehmenden die Ergebnisse kommentieren.

Tipps

  • Nähert euch mit interaktiven Übungen an das Veranstaltungsthema an und stimmt somit die Teilnehmenden auf das Thema ein.
  • Setzt Befragungen ein. Gerade in Großgruppen schafft eine Befragung der Teilnehmenden zu Beginn einen schnellen und guten Einstieg in das Thema.
  • Baut während eurer Veranstaltung auf das Vorwissen der Teilnehmenden in dieser Phase auf und nehmt immer wieder Bezug auf die Assoziationen, die in dieser Phase zum Veranstaltungsthema genannt werden.

Themeneinstieg

Wofür ist diese Phase wichtig?

In dieser Phase geht es darum, die Teilnehmenden zum Thema hinzuführen, sie auf die Arbeit am Thema einzustimmen und dafür zu öffnen.

Ein spannender, interaktiver thematischer Einstieg, der die Perspektive der Teilnehmenden zu ihren Erfahrungen und Assoziationen zum Thema mit einbezieht, bereitet den Boden für eine gute Weiterarbeit in der Veranstaltung und ermöglicht den Trainer_innen in der Veranstaltung auf dem Vorwissen der Teilnehmenden aufzubauen.

Was macht man in dieser Phase?

In dieser Phase gilt es, sich dem Thema der Veranstaltung anzunähern, einen ersten Einstieg ins Thema zu finden und Interesse für die Weiterarbeit am Thema zu wecken.

In dieser Phase können Trainer_innen mit kleinen kreativen Übungen herausfinden, welche Assoziationen und Fragen die Teilnehmenden zum Thema haben und welches Vorwissen sie mitbringen, um in der Veranstaltung thematisch daran anzuknüpfen und darauf aufzubauen. Zudem kann diese erste Annährung genutzt werden, um den Teilnehmenden einen Überblick über das Thema zu geben und in die Inhalte der Veranstaltung einzuführen.

Themenbearbeitung

1
Lernschau
2
Anfangsbuchstaben
3
Online-Aufstellung
4
Brainwriting
5
Gallery Walk
6
Themenaspekte vertiefen

Lernschau

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden arbeiten in Kleingruppen (ca. 5-6 Personen) die Kernbotschaften und wichtigsten Fakten eines behandelten Themas oder einer Fragestellung heraus und präsentieren die herausgearbeiteten Ergebnisse kurz und präzise im Nachrichtenformat im Forum.

Dauer der Methodenca. 40-60 Minuten
Für wieviele PersonenGroße Gruppen ab 10 Personen
Ziele

Zusammenfassung: Die Teilnehmenden fassen die wichtigsten Ergebnisse eines behandelten Themas zusammen.

Das Wesentliche Herausarbeiten: Die Teilnehmenden bringen durch dieses Format die wesentlichen Aspekte des Themas auf den Punkt.

Wiederholung und Transfer: Die Inhalte werden wiederholt, indem die wichtigsten Kernbotschaften eines Themas oder einer Fragestellung am Ende noch einmal herausgearbeitet werden. Das ermöglicht den Teilnehmenden einen besseren Transfer des Gelernten.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Teilt die Themen oder Aufgabenstellungen, die in den Kleingruppen bearbeitet werden sollen, per Bildschirmfreigabe mit euren Teilnehmenden.
  3. Bittet die Teilnehmenden, sich per Handzeichen, über den Chat oder mit den Zeichenwerkzeugen ein Thema auszuwählen, an dem sie arbeiten möchten.
  4. Bringt nun die Gruppen für die jeweiligen Themen zusammen. Für ca. 30 Minuten können die Gruppen nun in den Gruppenarbeitsräumen der Videokonferenz-Software arbeiten.
  5. Unterstützt eure Teilnehmenden in ihrer Arbeit, indem ihr während der Arbeitsphase bei allen Gruppen kurz vorbeischaut.
  6. Bringt die Gruppen wieder zurück ins Forum und lasst pro Gruppe 1-2 Personen ihre Ergebnisse in Form eines Nachrichtenformats vorstellen.
Vorbereitung und Material
  • Board mit den Aufgabenstellungen
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion
Tipps
  • Führt in die Zeichenwerkzeuge ein, bevor die Teilnehmenden sich damit zu einem Thema zuordnen sollen.
  • Es kann hilfreich sein, einen Beispielbeitrag zu einem Thema vorzubereiten, an dem sich die Teilnehmenden bei ihrer Arbeit orientieren können.
  • Besucht als Trainer_in während der Gruppenarbeit die einzelnen Gruppen, um Hilfestellung bei der Aufgabe geben zu können und Fragen zu beantworten.
  • Lasst die Teilnehmenden 5 Minuten vor Ablauf der Zeit wissen, dass die Gruppenarbeit dann zu Ende sein wird, und lasst die letzte Minute einen Countdown laufen.
  • Achtet als Trainer_in im Kurs darauf, dass bei der Präsentation pro Nachrichtenformat die Zeit genau eingehalten wird. Am besten lasst ihr jeweils einen gut sichtbaren Timer laufen, der nach Ablauf der Zeit ein Geräusch macht.
  • Eine runde Nachrichtensendung wird es dann, wenn ihr einen Beitrag nach dem nächsten professionell anmoderiert und dann für alle die Sprecheransicht teilt.
  • Diese Methode ist auch für die Phase Abschluss geeignet.
Variationen

Die einzelnen Beiträge können von den Teilnehmenden auch als ganze Sendung präsentiert werden – mit Sprecher_innen, Gästen die zugeschaltet werden, Stimmen von der Straße, der Präsentation von Sportnachrichten und dem Wetter. Jeder Gruppe wird dann eine Rolle zugewiesen, anhand derer sie das Thema/ die Aufgabenstellung bearbeitet. Diese Variation eignet sich jedoch nicht für alle Themen und muss gut koordiniert werden.

Anfangsbuchstaben

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden beschreiben anhand der Buchstaben ihres Vornamens (max. 4-5), was sie mit einem bestimmten Teilaspekt des Veranstaltungsthemas verbinden. Diese Ergebnisse werden dann über die Kamerafunktion, via Bildschirmpräsentation oder im Chat präsentiert. Je nach verfügbarem Zeitbedarf und Gruppengröße können die Begrifflichkeiten kurz mündlich vorgestellt werden.

Dauer der Methodenca. 20 Minuten
Für wieviele PersonenKleinere Gruppen (bis 12 Personen)
Ziele

Vorwissen der Teilnehmenden: Die Teilnehmenden zeigen auf, was sie zum Thema schon wissen, sodass die/ der Trainer_in in der Veranstaltung darauf aufbauen/ Bezug nehmen kann.

Assoziationen zum Thema: Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihre eigene Perspektive zum Thema einzubringen, und der/ die Trainer_in lernt deren Vorstellungen zum Thema kennen.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Zeigt anhand eines anderen Begriffs, was in der Übung gemacht werden soll.
  3. Stellt den Begriff vor und bittet nun die Teilnehmenden, sich einen Zettel und Stift zur Hand zu nehmen und zu den Anfangsbuchstaben des Begriffs (z.B. Online-Lernen) ihre Assoziationen zu notieren.
  4. Bittet die Teilnehmenden, die fertig sind, die virtuelle Hand zu heben, damit ihr einen Überblick habt, wie weit die Gruppe ist.
  5. Wenn alle soweit sind, bittet die Teilnehmenden, ihr Bild in die Kamera zu halten.
  6. Lasst den Teilnehmenden etwas Zeit, sich die Anmerkungen der anderen anzuschauen.
  7. Bei kleineren Gruppen können sich die Teilnehmenden danach alle kurz anhand ihrer Beschreibung in 1-2 Sätzen selbst vorstellen.
Vorbereitung und Material
  • Beispielbeschreibung
  • Stift und Zettel
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion
Tipps
  • Weist darauf hin, dass ein dickschreibender Stift und gut lesbare Schrift verwendet werden sollen.
  • Sollte bei Teilnehmenden die Kamera nicht funktionieren, können sie ihre Eigenschaften auch in den Chat schreiben. Die Übung kann auch im Online-Board durchgeführt werden, auf dem das Beispiel des Trainers/ der Trainerin aufgeschrieben steht. Hier muss jedoch die Nutzung des Boards gut eingeführt werden.
  • Diese Methode ist auch für die Phasen Themeneinstieg oder Kennenlernen geeignet, wenn anstelle der Assoziationen zum Thema Fragen zur Person gestellt werden.
Variationen

Wollt ihr die Methode bei größeren Gruppen einsetzen, dann ladet die Teilnehmenden ein, sich die Antworten der anderen anzuschauen, und lasst ihnen dafür etwas mehr Zeit. Greift dann einzelne Teilnehmende heraus, die etwas zu ihren Begriffen sagen möchten, oder fasst selbst ein paar Antworten zusammen, z.B. „Wir haben heute viele Teilnehmende die mit digitaler Bildung Innovation verbinden…“.

Online-Aufstellung

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden positionieren sich mit den Zeichenwerkzeugen (Stempel, Kreuz, Punkt) der genutzten Videokonferenz-Software oder eines Online-Boards zu vorgegebenen Fragen auf einer Skala. Danach wird das Ergebnis kurz besprochen und erläutert/ kommentiert.

Dauer der Methodenbei 4-5 Fragen ca. 10 Minuten
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Assoziationen zum Thema: Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit ihre eigene Perspektive zum Thema einzubringen und der/ die Trainer_in lernt deren Vorstellungen zum Thema kennen.

Vorwissen der Teilnehmenden: Die Teilnehmenden zeigen auf, was sie zum Thema schon wissen, sodass die/ der Trainer_in in der Veranstaltung darauf aufbauen/ Bezug nehmen kann.

Vertraut werden mit den Tools: Die Zeichenwerkzeuge, mit denen die Teilnehmenden auf einem Dokument oder Board kommentieren können, werden (erneut) vorgestellt.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Erklärt, wo die Zeichnenwerkzeuge des Boards oder der Videokonferenzsoftware zu finden sind und wie sie funktionieren.
  3. Teilt euer Dokument/ Board mit euren Skalen via Bildschirmfreigabe.
  4. Lest dann die erste Fragestellung/ Aussage vor und bittet die Teilnehmenden, sich auf den Skalen via Stempel oder Kreuz zu positionieren.
  5. Kommentiert das Ergebnis kurz und fragt ggf. noch einmal bei einzelnen Teilnehmenden nach.
  6. Wiederholt die Schritte 4 und 5 bei den weiteren Fragestellungen/ Aussagen.
  7. Dankt den Teilnehmenden für ihr Mitmachen.
Vorbereitung und Material
  • Vorgegebene Skalen und Fragen, die via Bildschirmfreigabe geteilt werden
  • Zeichenwerkzeuge der genutzten Videokonferenz-Software
Tipps
  • Führt vorab gut in die Zeichenwerkzeuge ein, damit sich auch alle beteiligen können.
  • Beispielfragen wären u.a.: Wie lange seid ihr schon in der politischen Bildung tätig? Wie viel Vorwissen zum Thema bringt ihr für die heutige Veranstaltung mit?
  • Diese Methode ist auch für die Phasen Themeneinstieg oder Kennenlernen geeignet, wenn anstelle der Assoziationen zum Thema Fragen zur Person gestellt werden.
Variationen

Ihr könnt anstelle von Skalen auch die vier Ecken des Bildschirms/ eures Dokuments nutzen. Wie ihr die Skalen oder Quadranten gestaltet und welche Antwortmöglichkeiten sie vorgeben, liegt ganz bei euch. Ihr könnt mit Prozentangaben, Zahlen oder Begriffen arbeiten.

Brainwriting

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden sammeln schriftlich auf einem virtuellen Board möglichst viele Ideen zu einem vordefinierten Problem / einer Fragestellung die anschließend gemeinsam mit dem/der Trainer_in geclustert werden. Im Anschluss kann an den Ideen weitergearbeitet werden, die die Teilnehmenden ausgewählt haben.

Dauer der Methodenca. 15-20 Minuten
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Aktives Erarbeiten von Ideen zum Thema: Die Teilnehmenden werden selbst aktiv und haben die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen und Assoziationen zum Thema einzubringen.

Ideensammlung: Alle Teilnehmenden sammeln gleichzeitig und in kurzer Zeit viele Ideen zu einer genannten Fragestellung, an denen anschließend weitergearbeitet werden kann.

Besseres Merken des Erarbeiteten: Das aktive Erarbeiten von Assoziationen und Ideen hilft dabei, das neu erworbene Wissen besser zu behalten.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt wozu sie dient.
  2. Erklärt die Brainstorming-Regeln, z.B. Alle Ideen sind erlaubt (auch wenn sie noch so verrückt erscheinen), knüpft an Ideen anderer an und spinnt sie weiter.
  3. Teilt die Frage-/ Problemstellung via Bildschirmfreigabe, zu der ihr Ideen/ Assoziationen sammeln lassen wollt, und stellt diese kurz vor.
  4. Teilt dann den Link zum Board im Chat und bittet die Teilnehmenden, mit der Ideensammlung zu starten.
  5. Gebt den Teilnehmenden etwas Zeit, um ihre Ideen und Assoziationen zum Thema zusammenzutragen.
  6. Clustert danach gemeinsam die Ideen zu thematischen Blöcken.
  7. Bittet die Teilnehmenden nun, an eine Idee, die sie gerne weiter bearbeiten möchten, ihren Namen zu schreiben.
  8. Die Themen, an denen die meisten Namen stehen, werden in der nächsten Runde gemeinsam oder in Gruppen weiter bearbeitet.
Vorbereitung und Material
  • Fragestellung/ oder vordefiniertes Problem
  • Virtuelles Board, auf dem Ideen gesammelt werden
Tipps
  • Formuliert die Leitfrage oder Problemdefinition so klar und präzise wie möglich und lasst Raum für die kreative Ideensammlung.
  • Bittet die Teilnehmenden, auch die Ideen der anderen weiterzuentwickeln/ weiterzuspinnen.
  • Erklärt kurz, wie die Zeichenwerkzeuge des Online-Boards funktionieren.
  • Steht den Teilnehmenden bei Fragen zur Aufgabe oder zu den Zeichenwerkzeugen zur Verfügung.
Variationen

Steht kein virtuelles Board zur Verfügung, können die Ideen auch im Chat gesammelt werden. Im Anschluss daran werden die Teilnehmenden gebeten, ihre Lieblingsidee auszuwählen und diese dann – alle zur gleichen Zeit – in den Chat zu posten. An den am meisten genannten Ideen kann dann im Anschluss z.B. in Gruppen weitergearbeitet werden.

Gallery Walk

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden erarbeiten in einer ersten Phase einzeln oder in Gruppen Beiträge zu vorgegebenen Fragestellungen auf einem virtuellen Board. Nachdem alle ihre Beiträge fertiggestellt haben, können die Teilnehmenden ihren Rundgang auf dem Board starten. Beim Rundgang können sie sich die Beiträge der anderen ansehen und über die Kommentarfunktion oder Notizzettel Kommentare und Fragen hinterlassen. Nach dem Rundgang werden im Plenum offene Fragen geklärt und ein Fazit gezogen.

Dauer der Methodenca. 40–60 Minuten
Für wieviele PersonenKleine Gruppen bis 12 Personen
Ziele

Aktives Erarbeiten von Ideen zum Thema: Die Teilnehmenden werden selbst aktiv und haben die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen und Assoziationen zum Thema einzubringen.

Besseres Merken des Erarbeiteten: Das aktive Erarbeiten von Assoziationen und Ideen hilft dabei, das neu erworbene Wissen besser zu behalten.

Feedback zum eigenen Beitrag: Die Teilnehmenden erhalten Feedback zu ihrem Beitrag.

Wissenserweiterung: Die Teilnehmenden erfahren in kurzer Zeit und auf kreative Weise mehr zu den verschiedenen Aspekten eines Themas.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Zeigt kurz via Bildschirmfreigabe, wie Beiträge auf dem virtuellen Board erstellt werden können, und präsentiert ein Beispiel, wie so ein Beitrag aussehen könnte.
  3. Teilt den Link zum virtuellen Board im Chat, auf dem in der Anzahl der Teilnehmenden verschiedene Aufgabenstellungen zu jeweils einem Aspekt des Veranstaltungsthemas notiert und vertiefende Materialien dazu hinterlegt sind.
  4. Teilt die Aufgaben den Teilnehmenden zu und notiert ihren Namen hinter der jeweiligen Aufgabenstellung.
  5. Lasst die Teilnehmenden nun in Einzelarbeit (15-20 Minuten) ihren Beitrag auf dem Board erarbeiten.
  6. Wenn alle Beiträge erstellt sind, findet der 20-minütige Gallery Walk statt. Alle Teilnehmenden können sich nun Schritt für Schritt die Beiträge der anderen ansehen, diese kommentieren und Fragen dazu stellen.
  7. Nach dem Gallery Walk werden im Plenum noch offene Fragen beantwortet, Kommentare entgegengenommen und ein gemeinsames Fazit gezogen.
Vorbereitung und Material
  • Virtuelles Board mit Zeichenwerkzeugen zum Erarbeiten und Kommentieren der Beiträge
  • Klare Aufgabenstellungen und vertiefende Materialien zum Thema in der Anzahl der Teilnehmenden
Tipps
  • Gebt klare Zeiten für das Erarbeiten der Beiträge sowie für den Rundgang durch die „Galerie“ vor und haltet diese ein.
  • Stellt den Teilnehmenden zur Erstellung ihres Beitrags eine klare und präzise Arbeitsanweisung und zusätzliche Materialien zur Verfügung.
  • Erklärt kurz, wie die Zeichenwerkzeuge auf dem virtuellen Board funktionieren.
  • Steht den Teilnehmenden bei Fragen zur Aufgabe oder zu den Zeichenwerkzeugen zur Verfügung.
Variationen

Insbesondere bei höheren Teilnehmendenzahlen können die Beiträge für den Gallery Walk auch in Gruppen erarbeitet werden. Hier können sich die Teilnehmenden zu den vorgegebenen Themen auf dem Board selbst zuordnen, indem sie ihren Namen zu dem Thema notieren, das sie bearbeiten möchten. Danach arbeiten sie in Gruppenarbeitsräumen die Beiträge aus.

Der Rundgang kann optional mit einer Abstimmung über besonders gelungene Ideen oder Beiträge (jeder TN darf z.B. 3 Punkte vergeben) genutzt werden und am Ende können die besten Beiträge gekürt werden.

Themenaspekte vertiefen

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden sammeln in in 2-er oder 3-er-Gruppen ihre Ideen und Assoziationen zu einem vorher ausgewählten Begriff/zu einer ausgewählten Fragestellung zu einem bestimmten Thema. Sie bereiten ihre Ideen visuell so auf, dass sie diese im Anschluss den anderen im Plenum kurz vorstellen können. Der/ die Trainer_in ergänzt am Ende noch fehlende Aspekte.

Dauer der Methodenca. 30- 40 Minuten
Für wieviele PersonenKleine Gruppen bis 12 Personen
Ziele

Vertiefung eines Themas: Die Teilnehmenden erarbeiten sich selbst ein Thema.

Besseres Merken des Erarbeiteten: Das aktive Erarbeiten von Assoziationen und Ideen hilft dabei, das neu erworbene Wissen besser zu behalten.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Teilt euren Bildschirm und stellt das Thema sowie die Begrifflichkeiten und Fragestellungen, aus denen die Teilnehmenden wählen können, kurz vor.
  3. Lasst die Teilnehmenden in den Gruppenräumen der Videokonferenz-Software arbeiten. Die Ergebnisse sollen kreativ auf dem Board für die spätere Präsentation im Plenum aufbereitet werden.
  4. Teilt den Link zum Board, auf dem die Ergebnisse visualisiert werden sollen, im Chat.
  5. Lasst dann jeweils 2 oder 3 Personen in Kleingruppenarbeit (je nach Interessen) in Gruppenräumen die Frage beantworten/ Assoziationen und Ideen zu dem Begriff sammeln und die Ergebnisse kreativ auf dem Board für die spätere Präsentation im Plenum aufbereiten.
  6. Bittet danach im Plenum die einzelnen Gruppen, kurz ihre wichtigsten Ergebnisse vorzustellen, und ergänzt mit der Gruppe Fehlendes und beantwortet Fragen dazu.
Vorbereitung und Material
  • Erklärt kurz, wie die Zeichenwerkzeuge auf dem virtuellen Board funktionieren.
  • Steht den Teilnehmenden bei Fragen zur Aufgabe oder zu den Zeichenwerkzeugen zur Verfügung.
Tipps
  • Gebt klare Zeiten für das Erarbeiten der Präsentationen und später für die Vorstellung vor.
  • Gebt den Teilnehmenden zur Erstellung der Präsentationen eine klare und präzise Aufgabenstellung, ggf. können auch zusätzliche Materialien zur Verfügung gestellt werden.
  • Erklärt kurz, wie die Schreib- und Gestaltungstools auf dem virtuellen Board funktionieren.
  • Bittet die Teilnehmenden, ihre Kamera während der Gruppenarbeit eingeschaltet zu lassen.
  • Steht bei Fragen der Gruppen zur Aufgabe oder zu den Tools zur Verfügung.
Variationen

Damit die Präsentation der Ergebnisse nicht langweilig wird, könnt ihr die Teilnehmenden bitten, eine kreative Präsentation der Ergebnisse, z.B. in Form eines Dialogs, Gedichts, Hörspiels oder Sketches, vorzubereiten. Hier sind den Teilnehmenden keine Grenzen gesetzt.

Tipps

  • Stellt eure Inhalte nicht nur in Form von Impulsen und Präsentationen zur Verfügung, sondern lasst die Teilnehmenden die Inhalte selbst erarbeiten – einzeln, in Gruppen oder im Plenum. Das hilft, neu erworbenes Wissen besser zu verankern.
  • Achtet auf eine konkrete und klare Aufgabenstellung und steht den Teilnehmenden während der Arbeitsphasen bei Fragen zur Verfügung.
  • Lasst die Ergebnisse der Arbeitsphasen für eine bessere Veranschaulichung visualisieren.

Themenbearbeitung

Wofür ist diese Phase wichtig?

In dieser Phase erarbeiten die Teilnehmenden aktiv neue Aspekte zum Thema, sie tauchen in das Thema ein, erschließen und vertiefen es.

Anders als bei einem reinen Impulsvortrag ist es Ziel dieser Phase, die Teilnehmenden die Inhalte mit Hilfestellungen und Arbeitsanweisungen selbstständig erarbeiten zu lassen. Dieses aktive Mitarbeit hilft ihnen dabei, dass neu erworbene Wissen besser zu verinnerlichen und mit Vorhandenem zu verknüpfen. So bleiben die Inhalte auch nachhaltig über die Veranstaltung hinaus verankert.

Was macht man in dieser Phase?

In dieser Phase gilt es für die Teilnehmenden aktiv zu werden und in Einzelarbeit, in Gruppenarbeit oder durch Diskussionen im Plenum das Thema oder Fragen zum Thema zu bearbeiten.

Durch konkrete Arbeitsanweisungen und - wenn notwendig - mit zusätzlichen Materialien, werden die Teilnehmenden durch diese Phase geleitet. Die Ergebnisse werden dokumentiert und können anschließend im Plenum präsentiert, besprochen und ergänzt werden.

Energizer

1
Pantomime
2
Montagsmalerei
3
Streck- und Yoga-Übungen
4
Entdeckungsreise
5
Stimmungsmesser
6
Blick aus dem Fenster

Pantomime

Kurzbeschreibung

Jeweils eine/n Teilnehmende/n bekommt vom Trainer/ von der Trainerin im privaten Chat einen Begriff mitgeteilt, den er/sie für die anderen pantomimisch darstellt – also ganz ohne Worte. Die anderen Teilnehmenden müssen erraten, was dargestellt wird. Wer den Begriff zuerst erraten hat, darf den nächsten Begriff pantomimisch darstellen.

Dauer der Methodenca. 10 -15 Minuten, je nach Anzahl der Durchgänge
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Gruppenstärkung: Alle werden gemeinsam aktiv. Das lockert die Veranstaltung auf und stärkt das Gruppengefühl.

Auflockerung der Muskulatur: Durch die körperliche Bewegung wird die Durchblutung gefördert und das Gehirn kann wieder ordentlich arbeiten. Gleichzeitig wird die Muskulatur gelockert und eine ungesunde Sitzhaltung korrigiert.

Spaß: Durch die pantomimische Darstellung und das Wettraten kommt Stimmung in den Online-Raum und neue Energie für weitere Impulse kann getankt werden.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt,wozu sie dient.
  2. Wählt eine/n Teilnehmende/n aus und schickt ihm/ihr im privaten Chat den Begriff, den er/sie pantomimisch darstellen soll.
  3. Eröffnet die Raterunde, sobald die Pantomime beginnt. Die Teilnehmenden können ihre Ideen direkt hineinrufen.
  4. Die Person, die den Begriff als erste erraten hat, erhält vom Trainer/ von der Trainerin den nächsten Begriff im privaten Chat zugesandt.
  5. Die nächste Raterunde ist eröffnet, sobald die Pantomime beginnt.
  6. Schritte 3-5 können beliebig oft wiederholt werden.
Vorbereitung und Material
  • Liste mit den darzustellenden Begriffen, z.B. passend zum Veranstaltungsthema
  • Einstellung des privaten Chats im Videokonferenzraum
  • Kamera- und audiofähiges Endgerät
Tipps
  • Überlasst den Teilnehmenden die Entscheidung, an dieser Übung teilzunehmen oder ggf. nur mitzuraten und nichts pantomimisch darzustellen.
Variationen

Anstatt der pantomimischen Darstellung kann der zu erratende Begriff auch erklärt werden. Um die Schwierigkeit hierbei zu erhöhen, können dem erklärenden Begriff noch 4-5 Schlagwörter hinzugefügt werden, die bei der Erklärung nicht genannt werden dürfen.

Montagsmalerei

Kurzbeschreibung

Jeweils ein/e Teilnehmende/r bekommt vom Trainer/ von der Trainerin im privaten Chat einen Begriff mitgeteilt, den er/sie für die anderen auf einem virtuellen Board zeichnet. Die anderen müssen erraten, was gezeichnet wird. Wer den Begriff zuerst erraten hat, darf den nächsten Begriff zeichnen.

Dauer der Methodenca. 10-15 Minuten
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Gruppenstärkung: Alle werden gemeinsam aktiv. Das lockert die Veranstaltung auf und stärkt das Gruppengefühl.

Spaß: Durch das Malen und Wettraten kommt Stimmung in den Online-Raum und neue Energie für weitere Impulse kann getankt werden.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Teilt mit den Teilnehmenden den Link zum virtuellen Board, auf dem die Begriffe gezeichnet werden sollen.
  3. Wählt eine/n Teilnehmende/n aus und schickt ihm/ihr im privaten Chat den Begriff, den er/sie zeichnen soll.
  4. Eröffnet die Raterunde, sobald gezeichnet wird. Die Teilnehmenden können ihre Ideen direkt hineinrufen.
  5. Die Person, die den Begriff als erste erraten hat, erhält vom Trainer/ von der Trainerin den nächsten Begriff im privaten Chat zugesandt und darf zeichnen.
  6. Die nächste Raterunde ist eröffnet, sobald gezeichnet wird.
  7. Schritte 3-5 können beliebig oft wiederholt werden.
Vorbereitung und Material
  • Liste mit den darzustellenden Begriffen, z.B. passend zum Veranstaltungsthema
  • Virtuelles Board mit Zeichenwerkzeugen
  • Einstellung des privaten Chats im Videokonferenzraum
  • Kamera- und audiofähiges Endgerät
Tipps
  • Erklärt, wie die Zeichenwerkzeuge auf dem Board genutzt werden können.
  • Überlasst den Teilnehmenden die Entscheidung, an dieser Übung teilzunehmen.
Variationen

Ihr könnt auch als Trainer_in den ersten Begriff vorgeben und danach dürfen die Teilnehmenden sich selbst Begriffe ausdenken, die sie für die anderen zeichnen. Macht nach jeder Zeichenrunde ein Screenshot von der Zeichnung und kührt zum Schluss den Sieger/ die Siegerin der schönsten Zeichnung.

Streck- und Yoga-Übungen

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden lockern ihre Muskulatur mit Streck- oder Yogaübungen auf, um neue Energie für die weitere Veranstaltung zu tanken. Mit ein paar Übungen, die ihr den Teilnehmenden vor der Kamera zum Nachmachen vorführt, bringt ihr Schwung in den Online-Raum. Da sich die Teilnehmenden in Online-Veranstaltungen deutlich weniger bewegen als in Präsenz, ist es wichtig, die körperliche Bewegung zu fördern.

Dauer der Methodenca. 5-10 Minuten, je nach Anzahl der Übungen
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Auflockerung der Muskulatur: Durch die körperliche Bewegung wird die Durchblutung gefördert und das Gehirn kann wieder ordentlich arbeiten. Gleichzeitig wird die Muskulatur gelockert und eine ungesunde Sitzhaltung korrigiert.

Gruppenstärkung: Teilnehmende können die Übungen gemeinsam mit anderen vor der Kamera durchführen, was das Gruppengefühl stärkt und zudem Spaß macht.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Bittet alle Teilnehmenden, sich stumm zu schalten und den Sprecher_innenmodus einzustellen, damit sie die Trainer_in groß sehen können.
  3. Führt nun der Reihe nach die Übungen vor, erklärt diese in Ruhe, und bittet die Teilnehmenden mitzumachen.
Vorbereitung und Material
  • Yoga- oder Streckübungen
Tipps
  • Wählt einfache, aber effektive Übungen aus, denen die Teilnehmenden gut folgen können.
  • Übungen, bei denen man die Körpermitte überkreuzt, helfen besonders gut, die linke und rechte Hirnhälfte wieder miteinander zu verbinden und Aufnahmebereitschaft zu schaffen.
  • Überlasst den Teilnehmenden die Entscheidung, bei dieser Übung mitzumachen. Nicht jede/r fühlt sich dabei wohl, vor anderen körperliche Übungen durchzuführen.
  • Erklärt den Teilnehmenden, wie sie ihren Bildschirm optimal einstellen, sodass sie euch gut sehen können. Alternativ könnt ihr als Host der genutzten Videokonferenz-Software euer Video für alle Teilnehmenden fixieren, damit ihr groß zu sehen seid.
  • Stellt sicher, dass die Übungen auch gut erkennbar sind/ihr im Sichtfeld der Kamera seid (bei Bodenübungen).
  • Erklärt während der Übungen, wie die Bewegung durchzuführen ist.
Variationen

Ihr könnt auch im Vorfeld der Veranstaltung ein Video mit entsprechenden Übungen aufnehmen, indem ihr oder ein/e professionelle/r Yogalehrer_in die Übungen vorführt. Der Vorteil: Ihr könnt das Video auch in längeren Pausen in einem Gruppenarbeitsraum, der nur für Bewegung gedacht ist, in Endlosschleife ablaufen lassen. Achtet dabei auf eine gute Qualität von Bild und Ton und darauf, dass beim Teilen des Videos der Ton ebenfalls freigegeben wird.

Entdeckungsreise/Gegenstand suchen

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden suchen auf Kommando einen Gegenstand in ihrem Sichtfeld, der eine bestimmte Farbe aufweist. Je nach Gruppengröße können die Teilnehmenden im Anschluss erzählen, was es mit diesem Gegenstand auf sich hat oder wo er her ist.

Dauer der Methodenca. 5-10 Minuten
Für wieviele Personenfür kleine aber auch große Gruppen
Ziele

Entspannung der Augen: Durch den ständigen Fokus der Augen auf den Bildschirm werden diese schnell müde. Diese Übung hilft dabei, die Augen wieder zu entspannen.

Energie tanken: Durch die Bewegung in Kombination mit der visuellen Suche nach einem passenden Gegenstand kann neue Energie gesammelt werden. Körper und Geist werden vom Bildschirm weggelenkt.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Nach einem Countdown nennt ihr eine beliebige Farbe.
  3. Die Teilnehmenden suchen dann schnell einen Gegenstand dieser Farbe, der sich in ihrer unmittelbaren Nähe befindet.
  4. Die Person, die als erstes einen Gegenstand dieser Farbe gefunden hat, kann kurz etwas über ihren Gegenstand erzählen. Stellt auch gerne aktiv Fragen (Gibt es eine besondere Geschichte zu diesem Gegenstand, war es ein Geschenk etc.?).
  5. Die Person, die als erstes einen Gegenstand in der gewünschten Farbe vorzeigen konnte, wählt dann die nächste Farbe.
Vorbereitung und Material
  • Kamera- und audiofähiges Endgerät
Tipps
  • Überlasst den Teilnehmenden die Entscheidung, an dieser Übung teilzunehmen.
  • Bei einer größeren Gruppe sollte ihr die neue Farbe von einer zufällig ausgewählten Person benennen lassen. Bei vielen Teilnehmenden kann die schnellste Person oftmals nicht ermittelt werden.
Variationen

Um das Spiel schwieriger zu machen, können statt der oder zusätzlich zu den Farben auch Muster oder bestimmte Gegenstandkategorien (Schreibutensilien, Dekoration etc.) genannt werden.

Stimmungs- und Energiemesser

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden ordnen ihre aktuelle Stimmungslage oder ihren Energiepegel per Zeichenwerkzeug der Videokonferenz-Software auf einer Skala oder einem Bild ein. Der/die Trainer_in hat dadurch die Möglichkeit, mit Pausen, Streck- oder Entspannungsübungen auf die Stimmung zu reagieren. Diese Methode sollte eingesetzt werden, sobald die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden sichtbar abnimmt, um das Energielevel besser einschätzen zu können.

Dauer der Methodenca. 5 Minuten
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Reflektion über das eigene Befinden: Die Teilnehmenden fühlen in sich hinein und reflektieren, wie es ihnen in der momentanen Veranstaltungssituation geht.

Erhebung eines schnellen Stimmungsbildes: Der/die Trainer_in erhält Informationen zur momentanen Stimmungslage der Teilnehmenden und erfährt, wie es den Teilnehmenden mit den Lerninhalten, Methoden und Pensum in der Veranstaltung gerade geht.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Teilt euren Bildschirm, auf dem unterschiedliche Smileys, Menschen mit verschiedenen Gesichtsausdrücken oder eine farbige Batterie zu sehen ist/sind.
  3. Bittet die Teilnehmenden, mithilfe der Zeichenwerkzeuge eurer Videokonferenz-Software einen Stempel dort zu platzieren, wo ihre Stimmung oder ihr Energielevel zum aktuellen Stand am besten dargestellt wird.
  4. Geht kurz auf die Ergebnisse ein und stellt ggf. Rückfragen.
  5. Falls notwendig, nutzt einen Energizer, durch den die Teilnehmenden wieder neue Energie tanken können.
Vorbereitung und Material
  • Grafik mit unterschiedlichen Stimmungslagen oder Energieleveln
  • Zeichenwerkzeuge der genutzten Videokonferenz-Software
Tipps
  • Fragt die Teilnehmenden nach der Abgabe ihres Stimmungsbildes, wie ihr die Stimmung noch verbessern könnt oder ob eine kurze Pause/Bewegungsübungen gewünscht ist.
  • Nutzt diese Methode immer dann, wenn ihr das Gefühl habt, die Aufmerksamkeit eurer Teilnehmenden nimmt ab.
Variationen

Statt eines einfachen Bildes mit unterschiedlichen Stimmungslagen oder einer Batterie könnt ihr auch ein Wimmelbild einer Präsenzveranstaltung nutzen, auf dem viele Personen in unterschiedlichen Situationen und mit verschiedenen Gesichtsausdrücken zu sehen sind. Die Teilnehmenden können dann ihren Stempel dort setzen, wo sie sich zum aktuellen Zeitpunkt am ehesten auf dem Wimmelbild einordnen oder wo sie sich am liebsten zum jetzigen Zeitpunkt sehen würden. Ihr erhaltet dadurch nicht nur eine Einschätzung über die aktuelle Stimmungslage, eure Teilnehmenden machen sich durch die Suche auf dem Wimmelbild gleichzeitig den Kopf frei.

Blick aus dem Fenster

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden werden dazu aufgefordert, ihren Blick weg vom Bildschirm und raus aus dem Fenster zu richten. Diese Übung bedarf keiner weiteren Arbeitsanweisung, da den Teilnehmenden die Freiheit geben werden soll, ihren Kopf für ein paar Minuten vollständig auszuschalten und ihren Gedanken freien Lauf zu lassen. Am Ende der Übung können einzelne Teilnehmende darüber berichten, was sie gesehen haben oder wohin sie gedanklich gereist sind.

Dauer der Methodenca. 5 Minuten
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Entspannung der Augen: Durch den ständigen Fokus der Augen auf den Bildschirm werden diese schnell müde. Diese Übung hilft dabei, die Augen wieder zu entspannen.

Kopf frei bekommen: Die Teilnehmenden haben hier die Möglichkeit, den Kopf nach langen Konzentrationsphasen komplett abzuschalten und ihren Gedanken freien Lauf zu lassen.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Bittet die Teilnehmenden, sich ans nächstgelegene Fenster zu setzen und dieses bei Bedarf zu öffnen (frische Luft sorgt für neuen Sauerstoff im Raum).
  3. Die Teilnehmenden haben nun 5 Minuten Zeit, um ihren Blick möglichst in die Ferne zu richten und dadurch ihre Augen etwas zu entspannen.
  4. Bittet die Teilnehmenden, nach Ablauf der 5 Minuten, wieder zurück an ihren Bildschirm zu kommen. Wer möchte, kann seinen Ausblick kurz der Gruppe beschreiben.
Vorbereitung und Material
  • Timer, der nach 5 Minuten abläuft und anschließend durch einen Ton den Ablauf der Zeit signalisiert
Tipps
  • Fragt die Teilnehmenden, ob auch alle ein Fenster in ihrer unmittelbaren Nähe haben. Wer nicht aus dem Fenster schauen kann, sucht sich den am weitesten entfernten Punkt des Raumes oder öffnet die Zimmertür und schaut in einen anderen Raum.
  • Stellt sicher, dass ihr einen Timer nutzt, der nach Ablauf der Zeit ertönt. Andernfalls könnten eure Teilnehmenden nicht bemerken, dass die Zeit abgelaufen ist und sie zum Bildschirm zurückkehren sollen.
Variationen

Um die Übung interaktiver zu gestalten, könnt ihr am Ende, wenn alle wieder im Plenum sind, Fragen stellen, auf die die Teilnehmenden im Chat antworten oder Handzeichen geben. Ihr könntet beispielweise fragen, wer in den Garten geschaut hat, einen Baum vor der Nase hatte oder Tiere entdecken konnte. Zudem könnt ihr fragen, was beim Blick aus dem Fenster eher ungewöhnlich war, welche Farbe dominiert hat oder ob ihnen ein Gegenstand besonders ins Auge fiel. So könnt ihr noch einmal kleine Gespräche anregen.

Tipps

  • Achtet auch auf regelmäßige Pausen. Insbesondere bei längeren Online-Veranstaltungen muss häufig neue Energie getankt werden.
  • Achtet auf eine abwechslungsreiche Pausengestaltung. Spielt entspannte Musik und nutzt im virtuellen Raum eine Pausenfolie, die aufzeigt, wie und wann es weiter geht.
  • Bezeichnet die Energizer nicht als „Spielchen“, sondern legt den Fokus darauf, was sie bewirken und warum ihr sie einsetzt.
  • Lasst die Teilnehmenden freiwillig an den Energizern teilnehmen. Wer teilnehmen möchte, ist herzlich eingeladen.
  • Habt immer ein paar Energizer in der Hinterhand – wer weiß, ob sie nicht doch spontan gebraucht werden.

Energizer

Wofür sind Energizer wichtig?

Gerade in Online-Veranstaltungen dienen kleine Aktivierungsübungen, auch Energizer genannt, nach längeren Beiträgen, anstrengenden Veranstaltungsphasen oder nach Pausen als kleine Auflockerungen, die Spaß machen. Sie steigern die Konzentration und Aufmerksamkeit der Teilnehmenden und bilden die Basis für eine gute und konzentrierte Weiterarbeit.

Mit Energizern kann betretenes Schweigen zu Beginn einer Online-Veranstaltung überbrückt und das sogenannte „Suppenkoma“ nach Essenspausen beendet werden. Nach längeren Beiträgen und anstrengenden Veranstaltungsphasen können Energizer müde Teilnehmende wieder aufnahmebereit machen. Sie bewirken hier kleine Wunder für die Aufmerksamkeit und Konzentration der Teilnehmenden und stärken die Offenheit und Beziehungen in der Gruppe.

Was macht man in dieser Phase?

Energizer können Bewegungs- oder Entspannungseinheiten sein, aber auch kleine Ratespiele oder Sprachübungen. Teilnehmende bekommen mit diesen Aktivierungsübungen mit Spaß den Kopf wieder frei, können sich nach langem Sitzen vor dem Bildschirm einmal bewegen und die müden Augen vom starren Blick auf den Monitor wach werden lassen. Alles mit dem Ziel, neue Energie für weitere Lerneinheiten aufzutanken und die Konzentration und Aufmerksamkeit zurückzugewinnen.

Die Wiederholung

1
Integrations-Mindmap
2
Kopfstandtechnik
3
Quiz im Chat
4
Lernstanderhebung
5
Ordne richtig zu
6
Hop oder Top

Integrations-Mindmap

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden tauschen sich in 2-er bis 3-er-Gruppen ca. 15 Minuten zu einem Thema der Veranstaltung aus und ordnen gemeinsam vorgegebene Begriffe in einer Mindmap an. Die Ergebnisse werden auf einem Online-Board mit der Mindmap visualisiert und dann im Plenum besprochen.

Dauer der MethodenBei 5 Gruppen ca. 25 Minuten
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Wiederholung des Gelernten: Die Teilnehmenden wiederholen die gelernten Inhalte und fördern damit die Verankerung im Langzeitgedächtnis.

Integration des Gelernten: Die Teilnehmenden bringen das Gelernte in einen größeren Zusammenhang.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Teilt euren Bildschirm und stellt die Mindmap sowie die Themen vor, die in den Gruppen bearbeitet werden sollen. Auf der Mindmap sind zu jedem Thema bereits Oberbegriffe angeordnet, denen weiteren Begriffe zugeordnet werden sollen.
  2. Teilt den Link zum Board im Chat.
  3. Ordnet die Teilnehmenden per Zufallsprinzip Kleingruppen (ca. 2-3 Personen) zu und benennt die Arbeitsgruppen in der Videokonferenz-Software entsprechend den Themen auf der Mindmap.
  4. Je Gruppe wird dann ein Thema bearbeitet, welches einen eigenen Strang auf der Mindmap erhält. Bittet die Teilnehmenden, ihre Ergebnisse direkt in dem Board zu dokumentieren.
Vorbereitung und Material
  • Virtuelles Board für die Mindmap mit Themen und Oberbegriffen zur Veranstaltung
  • Kleingruppenarbeitsräume der Videokonferenz-Software
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion
Tipps
  • Diese Methode eignet sich besonders gut für Themen, bei denen Aspekte bestimmten Kategorien, Phasen oder Oberbegriffen zugeordnet werden können.
  • Eine Aufgaben wäre z.B. „Ordnet den Seminarphasen die verschiedenen Methoden zu“.
  • Führt vorab gut in die Zeichenwerkzeuge des Boards ein, damit sich auch alle beteiligen können.
  • Teilnehmende sollten die Kamera und ihr Audio eingeschaltet haben, wenn sie in den Gruppen arbeiten und später ihr Feedback geben.
  • Besucht die Kleingruppen und beantwortet auftretende Fragen.
Variationen

Jede Gruppe erhält ein eigenes Thema zum Bearbeiten (wie oben beschrieben) oder alle Gruppen bearbeiten die gleiche Aufgabenstellung mit denselben Begriffen. Hier bräuchte jede Gruppe eine eigene Vorlage mit einer Mindmap, auf der am Board gearbeitet werden kann. Um die Aufgabe zu erschweren, können die vorgegebenen Begriffe weggelassen werden, sodass die Teilnehmenden selbst sammeln, welche Aspekte zum Thema und den vorgegebenen Oberbegriffen passen.

Kopfstandtechnik

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden tauschen sich in Kleingruppen zuerst über die Kopfstandfrage „Was kann ich tun, damit Vorhaben X garantiert schiefläuft?“ aus. In einem zweiten Schritt sammeln sie ihre Antworten auf die Frage: „Was bedeutet das für das gute Gelingen des Vorhabens?/ Welche Schlussfolgerungen zieht man daraus?“. Die Ergebnisse beider Phasen werden auf einem Online-Board dokumentiert. Im Plenum werden die wichtigsten Erkenntnisse aus jeder Gruppe gesammelt und zusammengefasst.

Dauer der MethodenBei 5 Gruppen 20-25 Minuten
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Wiederholung des Gelernten: Die Teilnehmenden wiederholen die gelernten Inhalte aus einer anderen Perspektive – nämlich genau anders herum mit der Frage, was zu tun ist, damit es nicht funktioniert.

Kreative Ideen sammeln: Die Teilnehmenden sammeln kreative Ideen, was sie tun können, damit etwas scheitert. Auf diese Weise kommen meist mehr Ideen zusammen und die Fallstricke oder Hindernisse bei der Umsetzung eines Vorhabens werden deutlich.

Förderung des Lerntransfers: An den kreativen Ideen fürs Nicht-Gelingen kann gut mit der Umkehrfrage angeknüpft werden. Daraus entwickeln sich Ideen für konkrete Umsetzungsschritte der Teilnehmenden nach der Veranstaltung, die den Transfer des Gelernten fördern.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein: Die Teilnehmenden sollen sich in Kleingruppen über die Kopfstandfrage „Was kann ich tun, damit das Vorhaben X garantiert schiefläuft?“ austauschen und ihre Ergebnisse auf einem Onlineboard sammeln (ca. 5 Minuten). Für die restliche Zeit (weitere 5 Minuten) soll dann die Aussage umgekehrt und überlegt werden, was das für ein gutes Gelingen des Vorhabens bedeutet. Diese Ergebnisse werden ebenfalls dokumentiert.
  2. Teilt euren Bildschirm und lest die Kopfstandtechnikfrage vom Board, ggf. mit passendem Bild dazu, vor und erklärt, wie vorgegangen werden soll.
  3. Teilt den Link zum Board im Chat und bittet die Teilnehmenden, die Fragen in den Kleingruppen für ca. 15 Minuten zu diskutieren und ihre Ergebnisse auf dem Board zu dokumentieren.
  4. Ordnet die Teilnehmenden per Zufallsprinzip Kleingruppen (3er-Gruppen) zu. Nutzt hierfür die Kleingruppenräume der Videokonferenz-Software.
  5. Fasst die wichtigsten Punkte vom Board im Plenum zusammen oder lasst jede Gruppe kurz ihre zwei wichtigsten Erkenntnisse für die Praxis aus der Gruppenarbeit vorstellen.
Vorbereitung und Material
  • Ein Board mit einer Kopfstandfrage und ggf. passendem Bild sowie der Umkehrfrage, die von den Teilnehmenden beantwortet werden sollen.
  • Kleingruppenarbeitsräume der Videokonferenz-Software
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion
Tipps
  • Beim Sammeln der Ideen gelten die Feedbackregeln – es wird noch nichts bewertet.
  • Achtet darauf, dass die Reihenfolge eingehalten wird (1. Kopfstandfrage, 2. Umkehrfrage).
  • Besucht die Kleingruppen, um auftretende Fragen zu beantworten.
  • Teilnehmende sollten die Kamera und ihr Audio eingeschaltet haben, wenn sie in den Gruppen arbeiten und später ihr Feedback geben.
Variationen

Statt in Gruppenarbeit können die Fragen auch in Stillarbeit von jedem Teilnehmende beantwortet und die Ergebnisse im Board festgehalten werden. Danach können diejenigen, die möchten, die wichtigste Erkenntnis, die sie aus der Übung mitnehmen, mündlich mit der Gruppe teilen oder in den Chat schreiben. Der/ die Trainer_in kommentiert das Ergebnis kurz.

Quiz im Chat

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden bekommen von dem/der Trainer_in Fragen zu den behandelten Inhalten und Themen einer Lerneinheit gestellt, die sie über den Chat beantworten sollen. Es wird immer eine Frage gestellt und daraufhin mehrere Antwortmöglichkeiten vorgelesen. Nach einer kurzen Bedenkzeit und auf ein gemeinsames Kommando hin geben die Teilnehmenden dann zur gleichen Zeit die von ihnen präferierte Antwort (A, B oder C) im Chat ein. Die/der Trainer_in löst am Ende auf und stellt die nächste Frage.

Dauer der MethodenBei 4-5 Fragen ca. 10 Minuten
Für wieviele PersonenGroße Gruppen
Ziele

Spielerische Wiederholung des Gelernten: Die Teilnehmenden wiederholen spielerisch die gelernten Inhalte, damit sich diese besser im Gedächtnis verankern.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wofür sie dient.
  2. Teilt euren Bildschirm und lest erst die Frage und dann die 3 möglichen Antworten für A, B und C von eurer Folie langsam vor.
  3. Gebt den Teilnehmenden etwas Zeit zum Nachdenken und bittet sie, ihre Antwort (A, B, C) in den Chat zu schreiben, aber noch nicht abzuschicken.
  4. Erklärt den Teilnehmenden kurz das Kommando, auf das sie ihre Antworten im Chat absenden sollen, z.B. von 3 nach unten zählen. Gebt dann das Kommando.
  5. Kommentiert das Ergebnis und wiederholt noch einmal kurz die richtige Antwort.
  6. Danach geht es zur nächsten Frage und die Schritte 2 bis 4 wiederholen sich.
Vorbereitung und Material
  • Dokument oder Präsentation mit den Fragen und Antwortmöglichkeiten (eine Frage pro Seite).
Tipps
  • Stellt Fragen zu den Kernthemen, die ihr in der Veranstaltung vermittelt habt und die aus eurer Sicht besonders wichtig für die Teilnehmenden sind.
  • Schreibt immer eine Frage und deren Antwortmöglichkeiten auf eine Seite. Wenn ihr Bilder habt, die zum Thema passen, arbeitet damit. Denn so prägt sich alles noch besser ein.
  • Verwendet eine angemessene Anzahl an Fragen. 3 bis 5 Fragen zum Thema sollten ausreichen.
  • Diese Methode ist auch für die Phasen Themeneinstieg und Abschluss geeignet.
Variationen

Nutzt ein Quiztool (Mentimeter, Tweedback oder die Umfragefunktion der Videokonferenz-Software) zur Beantwortung der Fragen. Teilt den Link des Tools und führt eure Teilnehmenden in die Nutzung ein. Geht nach dem Quiz die richtigen Antworten durch und kürt am Ende eine/n Sieger_in. Lasst die Teilnehmenden die Ergebnisse kommentieren.

Lernstanderhebung

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden beantworten zum Ende einer Lerneinheit Fragen zum durchgenommenen Lerninhalt/-stoff. Dadurch erfahren sie, wo ggf. noch nachgearbeitet werden kann. Für die Befragung kann entweder das Umfragetool der Videokonferenz-Software genutzt werden oder ein Umfragetool (z.B: Tweedback, Menitmeter, …), auf das die Teilnehmenden via Link gelangen.

Dauer der Methodenca. 5-10 Minuten, je nach Anzahl Fragen.
Für wieviele PersonenGroße aber auch kleine Gruppen
Ziele

Wiederholung: Die Teilnehmenden lassen die Inhalte und Themen einer Lerneinheit noch einmal Revue passieren und reflektieren, indem sie unterschiedliche Fragen zum Lernstoff beantworten.

Erfolgsmessung: Die Teilnehmenden können testen, welchen Lernstoff sie nach einer inhaltlichen Einheit bereits verankert haben und wo noch nachgearbeitet werden kann.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Öffnet die vorab erstellte Umfrage in der Videokonferenz-Software oder teilt den Link zur Umfrage im Chat.
  2. Schaltet nun die erste Frage frei und bittet die Teilnehmenden, diese zu beantworten.
  3. Wenn alle geantwortet haben, teilt das Ergebnis für alle, kommentiert es und gebt ggf. noch einmal eine inhaltliche Erläuterung ab.
  4. Wiederholt Schritt 2 und 3 so oft, bis alle eure Fragen gestellt sind.
  5. Bedankt euch bei den Teilnehmenden fürs Mitmachen.
Vorbereitung und Material
  • Eine in der Videokonferenz-Software oder in einem Befragungstool (wird via Link geteilt) vorbereitete Umfrage.
Tipps
  • Lest jede Frage kurz vor und zeigt danach direkt die Ergebnisse, bevor ihr zur nächsten Frage geht.
Variationen

Wenn ihr diese Befragung noch einmal intensiver zur Wiederholung nutzen möchtet, dann könnt ihr einzelne Teilnehmende bitten, die korrekte Antwort kurz noch etwas detaillierter zu erläutern.

Ordne richtig zu

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden ordnen die auf einer Folie oder auf einem virtuellen Board aufgelisteten Begriffe/Sachverhalte (mit Zahlen gekennzeichnet) Erläuterungen (mit unterschiedlichen Buchstaben gekennzeichnet) zu. Am Ende löst der/die Trainer_in ggf. mit Hilfe der Teilnehmenden die richtigen Zuordnungen auf.

Dauer der Methoden 10- 15 Minuten je nach Anzahl der Begriffe
Für wieviele PersonenKleine Gruppen
Ziele

Wiederholung des Gelernten: Die Teilnehmenden wiederholen die gelernten Inhalte und fördern damit die Verankerung im Langzeitgedächtnis.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Teilt euren Bildschirm oder den Link zum Board und stellt die Begriffe und die Erläuterungen kurz vor.
  3. Bittet die Teilnehmenden nun, für sich auf einem Blatt Papier die Begriffe den korrekten Erläuterungen zuzuordnen. Sie können an die entsprechende Zahl des Begriffs den Buchstaben der Erläuterung notieren, z.B. 1C.
  4. Gebt den Teilnehmenden etwas Zeit und bittet sie, wenn sie fertig sind, die virtuelle Hand zu heben.
  5. Wenn alle fertig sind, bittet ihr einen Teilnehmenden, seine Antwort für Begriff 1 zu nennen, und löst dann auf.
  6. Bittet die Teilnehmenden, sich immer einen Punkt zu geben, wenn sie die Antwort richtig haben.
  7. Geht so Schritt für Schritt alle Begriffe durch und gebt ggf. noch weitere Informationen dazu an die Teilnehmenden.
  8. Am Ende bittet ihr die Teilnehmenden, ihre erreichte Punktzahl hinter ihrem Namen in den Chat zu schreiben, und kürt die Sieger_innen.
Vorbereitung und Material
  • Powerpoint-Folie oder Online-Board mit den Begriffen und Erläuterungen
  • Papier und Stift
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion
Tipps
  • Gebt den Teilnehmenden vor der Übung Bescheid, sich Papier und Stift zurecht zu legen.
  • Lasst gerne einzelne Teilnehmende ihre Wahl erläutern.
  • Teilnehmende sollten die Kamera und ihr Audio eingeschaltet haben, wenn die Aufgaben aufgelöst werden.
Variationen

Bei kleinen Gruppen können die Teilnehmenden mit den Zeichenwerkzeugen in verschiedenen Farben Verbindungslinien zwischen dem Begriff und der richtigen Erläuterung ziehen. So bekommt der/ die Trainer_in schnell einen Eindruck, was gelernt wurde und wo es noch Erläuterungen bedarf. Die Erläuterungen können auch diejenigen Teilnehmenden geben, die die Zuordnung richtig gemacht haben.

Hop oder Top

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden erarbeiten in zwei Gruppen (A und B) jeweils maximal 5 Aussagen zu einem Thema der Veranstaltung, die wahr oder falsch sein können. Nach etwa 10 Minuten treffen sich die Gruppen wieder im Plenum. Gruppe A liest nun ihre erste Aussage vor. Gruppe B hat anschließend 2 Minuten Zeit, sich vor den anderen zu beraten und auf ein Ergebnis zu einigen. Danach schreiben alle aus Gruppe B gleichzeitig (nach einem Countdown) „Top“ für richtig oder „Hop“ für falsch in den Chat. Im Anschluss löst Gruppe A auf. Gruppe B erhält 1 Punkt, wenn alle die korrekte Antwort genannt haben, 0 Punkte, wenn sich die gesamte Gruppe auf die falsche Antwort geeinigt hat, und -1 Punkt, wenn einer aus der Gruppe vom Gruppenergebnis abweicht. Danach liest Gruppe B ihre erste Aussage vor und Gruppe A muss raten. So werden alle Aussagen durchlaufen und Punkte verteilt. Am Ende wird die Siegergruppe gekürt.

Dauer der Methoden25-30 Minuten bei 5-6 Aussagen
Für wieviele PersonenKleine Gruppe
Ziele

Spielerische Wiederholung des Gelernten: Die Teilnehmenden wiederholen spielerisch und im Wettbewerb die gelernten Inhalte, damit sich diese besser im Gedächtnis verankern.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein.
  2. Teilt nun das Board via Bildschirmfreigabe und zeigt den Gruppen, wo sie ihre Aussagen notieren sollen.
  3. Teilt den Link zum Board im Chat.
  4. Ordnet die Teilnehmenden nun nach dem Zufallsprinzip in 2 Gruppen ein (Gruppe A und B).
  5. Die Teilnehmenden erarbeiten nun ihre 5-6 Aussagen zum Thema, die wahr (Top) oder falsch (Hop) sein können, und notieren die Aussagen auf dem Board.
  6. Holt nach 10 Minuten alle aus den Gruppenarbeitsräumen zurück ins Plenum.
  7. Gruppe A liest nun ihre erste Aussage vor und Gruppe B hat 2 Minuten Zeit, sich vor den anderen zu beraten und auf ein Ergebnis zu einigen.
  8. Danach schreiben alle aus Gruppe B gleichzeitig (nach einem Countdown) „Top“ für richtig oder „Hop“ für falsch in den Chat.
  9. Gruppe A löst auf und Gruppe B erhält die entsprechende Punktzahl.
  10. Anschließend muss Gruppe A raten.
  11. Diese Schritte werden solange durchlaufen, bis alle Aussagen benannt wurden.
Vorbereitung und Material
  • Virtuelles Board zur Sammlung der Aussagen
  • Punktetabelle
  • Chatfunktion der Videokonferenz-Software
  • Timer
Tipps
  • Führt gut in die Aufgabe und in die Zeichenwerkzeuge des Boards ein, damit sich alle beteiligen können.
  • 4 bis 5 Aussagen pro Gruppe sollten ausreichen
  • Nutzt einen Timer, damit sich jede Gruppe immer nur 2 Minuten beraten kann, das erhöht den Nervenkitzel und den Spaß.
  • Achtet auf das Einhalten der Zeit.
Variationen

Bei einer Variante mit etwas weniger Nervenkitzel werden nach der Erarbeitung der Aussagen diese an die jeweils andere Gruppe übergeben (über das Board). Im Anschluss daran notieren die Gruppen gemeinsam ihre Gruppenergebnisse an die Aussagen der anderen Gruppe. Dafür haben sie ebenfalls 10 Minuten Zeit. Im Plenum wird dann aufgelöst (0 Punkte für falsch, 1 Punkt für richtig) und ein siegreiches Team wird gekürt.

Tipps

  • Wiederholt regelmäßig wichtige Inhalte, die bereits erarbeitet wurden. Besonders in großen, mehrtägigen Online-Veranstaltungen können kürzlich erlernte Inhalte schnell wieder verloren gehen.
  • Baut Wiederholungsübungen erst nach abgeschlossenen Lerneinheiten oder Bearbeitungsphasen ein. Dadurch können die Teilnehmenden ihr Wissen festigen und ihr ermöglicht einen guten Transfer.
  • Achtet darauf, welche erlernten Inhalte in den Wiederholungsübungen nicht mehr angesprochen wurden. Greift diese im Laufe der Veranstaltung erneut auf.

Die Wiederholung

Wofür ist diese Phase wichtig?

Wer kennt nicht das Sprichwort: „Übung macht den Meister“?

Wiederholungen während der Veranstaltung helfen, Gelerntes besser im Gedächtnis zu verankern und zu integrieren, um es später wieder abrufen und anwenden zu können. Ziel dieser Phase ist es auch, den Teilnehmenden bewusst zu machen, was bereits alles in der Veranstaltung erarbeitet oder besprochen wurde, und sie auf kreative und spielerische Weise zu aktivieren.

Was macht man in dieser Phase?

In dieser Phase stehen kleine kreative Übungen, Wettspiele und Quizzes im Fokus.

Es geht darum, die Veranstaltung zu beleben und die Teilnehmenden dadurch zu aktivieren. Erlerntes wird zudem wiederholt und besser im Gedächtnis verankert. Dadurch kann neues Wissen auch später noch abgerufen und in der Praxis angewendet werden.

Vernetzung

1
Speed-Dating
2
Virtuelle Kneipe
3
Formatbörse
4
Mittagsplausch
5
Welcomeboard

Speed-Dating

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden lernen sich in den Bearbeitungsräumen der Videokonferenz-Software näher kennen. Sie werden zufällig in 2-er oder 3-er-Gruppen in die Gruppenarbeitsräume geschickt und haben 3 Minuten Zeit (pro Person ca. 1 Minute), mehr von sich zu erzählen. Danach werden die Gruppen neu zusammengesetzt.

Dauer der Methodenca. 10-15 Minuten
Für wieviele PersonenGroße Gruppen
Ziele

Icebreaker zur Überwindung digitaler Schüchternheit: Teilnehmende können während der Veranstaltung aktiv werden und mit anderen ins Gespräch kommen.

Kennenlernen: Teilnehmende und Veranstaltende erfahren etwas zu anderen Teilnehmenden.

Warm up mit kreativem Denken: Die kreative Seite der Teilnehmenden wird angeregt und das Gehirn „läuft warm“ für den Lernprozess.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Ordnet die Teilnehmenden per Zufall als 2-er oder 3-er-Gruppe in den Gruppenarbeitsräume eurer Videokonferenz-Software ein.
  3. Die Teilnehmenden haben nun 2-3 Minuten Zeit (1 Minute pro Person), um etwas von sich zu erzählen.
  4. Ordnet die Teilnehmenden danach neu zu, sodass sie weitere Teilnehmende kennenlernen können.
  5. Wiederholt Schritt 3 und 4 beliebig oft, je nach Größe der Gruppe und eingeplanter Zeit (max. 4-5 Durchläufe).
  6. Kommt gemeinsam zurück ins Plenum und reflektiert kurz, wer alles an der Veranstaltung teilnimmt.
Vorbereitung und Material
  • Gruppenarbeitsräume der Videokonferenz-Software
  • Hintergrundmusik für eine bessere Atmosphäre
  • Timer
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion
Tipps
  • Gebt den Teilnehmenden vor der Zuordnung in die Räume ein paar Beispielfragen mit, an denen sie sich orientieren können, z.B. warum sie an der Veranstaltung teilnehmen, woher sie kommen oder was sie beruflich machen.
  • Bittet die Teilnehmenden, ihre Kameras anzuschalten. Nur mit Video- und Audiofunktion macht diese Methode Sinn. Wer kein Video oder Audio hat, bleibt im Plenum und kann sich per Chat unterhalten.
  • Achtet darauf, die Zeit regelmäßig anzusagen (per Chat) und nutzt einen Timer. Andernfalls verlieren sich die Teilnehmenden in ihren Gesprächen und können ihre Sätze nicht vor Ablauf der Zeit beenden.
  • Diese Methode ist auch für die Phase Kennenlernen geeignet.
Variationen

Wenn ihr eine hohe Teilnehmendenzahl habt, könnt ihr auch mehrere Personen in einen Raum schicken und sie über beliebige oder vorgegebene Themen ins Gespräch kommen lassen. Diese Murmelgruppen benötigen jedoch deutlich mehr als 2 Minuten Zeit (mind. 5 Minuten).

Virtuelle Kneipe

Kurzbeschreibung

In der Atmosphäre einer Kneipe können sich die Teilnehmenden frei in der gesamten Gruppe im Plenum austauschen oder in den Gruppenarbeitsräumen der Videokonferenz-Software Einzelgespräche führen.

Dauer der Methodenca. 10-15 Minuten
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Icebreaker zur Überwindung digitaler Schüchternheit: Teilnehmende können während der Veranstaltung aktiv werden und mit anderen ins Gespräch kommen.

Kennenlernen: Teilnehmende und Veranstaltende erfahren etwas zu anderen Teilnehmenden.

Warm up mit kreativem Denken: Die kreative Seite der Teilnehmenden wird angeregt und das Gehirn „läuft warm“ für den Lernprozess.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Teilt über die Bildschirmfreigabe ein Bild einer urigen Kneipe und lasst im Hintergrund leise dazu passende Musik laufen.
  3. Stellt die verschiedenen Kneipenräume (Gruppenarbeitsräume mit entsprechendem Titel versehen) kurz vor.
  4. Ladet die Teilnehmenden dazu ein, sich mit weiteren Teilnehmenden in den Gruppenarbeitsräumen, die sie am meisten ansprechen, zu treffen und auszutauschen.
Vorbereitung und Material
  • Gruppenarbeitsräume der Videokonferenz-Software
  • Hintergrundmusik und -bild für eine bessere Atmosphäre
  • Timer
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion
Tipps
  • Bittet die Teilnehmenden, ihre Kameras anzuschalten. Nur mit Video- und Audiofunktion macht diese Methode Sinn. Wer kein Video oder Audio hat, kann sich in einem separaten Gruppenarbeitsraum per Chat unterhalten.
Variationen

Statt über die Videokonferenz-Software könnt ihr die virtuelle Kneipe auch mithilfe eines Vernetzungstools wie Wonder.me oder SpatialChat erstellen. Hier habt ihr deutlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten und könnt im virtuellen Raum Tische anlegen, zu denen die Teilnehmenden selbstständig gehen können, um an den Gesprächen dort teilzunehmen. Diese Tools haben oft den Vorteil, dass man sich im virtuellen Raum freier bewegen kann. Aber Achtung, nicht alle Tools sind kostenfrei und man muss die Teilnehmenden kurz ins Tool einweisen, damit sie sich zurechtfinden.

Formatbörse zu eigenen Themen

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, ihre eigenen Projekte passend zum Veranstaltungsthema vorzustellen oder sich von den Projekten anderer inspirieren zu lassen. Für diese Methode braucht es deutlich mehr Vorbereitungszeit, da die Teilnehmenden im Vorfeld zu Veranstaltung einen Fragebogen zu ihrem Projekt ausfüllen. Die Projekte werden anschließend von den Veranstaltenden auf einem digitalen Board angelegt und können dann während der Veranstaltung in den Gruppenarbeitsräumen der Videokonferenz-Software vorgestellt und Fragen dazu beantwortet werden.

Dauer der Methodenca. 30-40 Minuten
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Icebreaker zur Überwindung digitaler Schüchternheit: Teilnehmende können während der Veranstaltung aktiv werden und mit anderen ins Gespräch kommen.

Kennenlernen: Teilnehmende und Veranstaltende erfahren etwas zu anderen Teilnehmenden und deren Projekten/Arbeit.

Sammlung und Austausch zu thematischen Projekten: Die Teilnehmenden können über ihre eigenen Projekte zum Veranstaltungsthema sprechen. Gleichzeitig erhält man eine gute Sammlung, die als Inspiration dienen kann.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Animiert die Teilnehmenden vor Veranstaltungsbeginn, Teil der Formatbörse zu sein.
  2. Lasst die Teilnehmenden einen Fragebogen zu ihren Projekten/ihrer Arbeit ausfüllen. Im Idealfall sollten die Fragen auch Bezug zum Veranstaltungsthema haben. Zudem sollen sie einen kurzen Pitch vorbereiten.
  3. Legt ein digitales Board an, auf dem ihr die Projekte visuell darstellt.
  4. Führt während der Veranstaltung in die Methode ein.
  5. Lasst die Projektverantwortlichen einen kurzen Pitch (1 Satz, 30 Sekunden etc.) zu ihren Projekten halten, damit die anderen Teilnehmenden eine erste Vorstellung haben, worum es geht, und Interesse bekommen.
  6. Legt so viele Gruppenarbeitsräume in eurer Videokonferenz-Software an, wie Projekte eingereicht wurden, und benennt diese nach den jeweiligen Projekten.
  7. Lasst die Teilnehmenden sich frei in die Gruppenarbeitsräume zu den jeweiligen Projekten zuordnen.
  8. Die Projektverantwortlichen stellen dann ihre Projekte in 15 Minuten vor und beantworten Fragen der anderen Teilnehmenden.
  9. Nach einer kurzen Pause gibt es eine zweite Runde und die Teilnehmenden können sich erneut zurodnen.
Vorbereitung und Material
  • Fragebogen für die Projekte
  • Digitales Board mit Vorlage, auf dem die Projekte vorgestellt werden
  • Gruppenarbeitsräume der Videokonferenz-Software
  • Timer
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion
Tipps
  • Diese Methode funktioniert nur mit guter Vorbereitung. Stellt sicher, dass ihr genug Projekte für die Formatbörse zusammen bekommt. Falls nicht, geht nochmal gezielt auf Teilnehmende zu und fragt, ob sie auch an der Formatbörse teilnehmen möchten. Es können auch Expert_innen zum Veranstaltungsthema (die nicht an der gesamten Veranstaltung teilnehmen können) oder Referent_innen der Veranstaltung bei der Formatbörse mitmachen.
  • Achtet darauf, per Timer oder im Chat die Zeit regelmäßig durchzugeben.
  • Stellt den Teilnehmenden den Link zum Board auch nach der Veranstaltung zur Verfügung.
  • Das Board kann auch veranstaltungsübergreifend verwendet werden und mit jeder Veranstaltung weiter wachsen.
Variationen

Eine Variante mit deutlich weniger Vorbereitungszeit ist das Barcamp (auch Unkonferenz genannt). Es ist ein offener Programmpunkt oder eine offene Tagung/ Lerneinheit mit Workshops, deren Inhalte und Abläufe von den Teilnehmenden zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden. Hier können die Teilnehmenden während einer Veranstaltung zu einem Veranstaltungsthema eigene Workshops anbieten. Interessierte Teilnehmende ordnen sich entsprechend zu und können sich zum Thema austauschen und diskutieren.

Mittagsplausch

Kurzbeschreibung

In der Mittagspause können die Teilnehmenden in Gruppenräumen z.B. benannt nach bekannten Gerichten (Currywurst mit Pommes, Pizza Margaritha, Salat, Spaghetti Bolognaise, Für mich nur vegan …) ins Gespräch kommen. Sie können vor ihren Bildschirmen gemeinsam essen und trinken und sich miteinander austauschen.

Dauer der Methodenca. 30-60 Minuten, je nach Pausenlänge
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Icebreaker zur Überwindung digitaler Schüchternheit: Teilnehmende können während der Veranstaltung aktiv werden und mit anderen ins Gespräch kommen.

Kennenlernen: Teilnehmende und Veranstaltende erfahren etwas zu anderen Teilnehmenden.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Legt mehrere Mittagstische in Form von Gruppenräumen in eurer Videokonferenz-Software an. Bennent diese nach unterschiedlichen Gerichten oder Themen, die zur Veranstaltung passen.
  2. Lasst die Räume während der Mittagspause offen, sodass sich die Teilnehmenden frei zuordnen und ggf. Räume wechseln können, um mit anderen Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen oder einfach nur gemeinsam zu essen.
  3. Lasst einen Timer laufen, der die Länge der Mittagspause anzeigt. Zudem könnt ihr Hintergrundmusik für eine gemütliche Atmosphäre laufen lassen.
Vorbereitung und Material
  • Gruppenarbeitsräume der Videokonferenz-Software
  • Hintergrundmusik für eine bessere Atmosphäre
  • Timer
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion
Tipps
  • Überlasst den Teilnehmenden die Entscheidung, an den Mittagstischen teilzunehmen. Nicht jede/r möchte beim Essen beobachtet werden oder sich während des Essens unterhalten.
Variationen

Statt über die Videokonferenz-Software könnt ihr die Mittagstische auch mithilfe eines Vernetzungstools wie Wonder.me oder SpatialChat erstellen. Hier habt ihr deutlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten und könnt im virtuellen Raum Tische anlegen, zu denen die Teilnehmenden selbstständig gehen können, um an den Gesprächen dort teilzunehmen. Diese Tools haben oft den Vorteil, dass man sich im virtuellen Raum freier bewegen kann. Aber Achtung, nicht alle Tools sind kostenfrei und man muss die Teilnehmenden kurz ins Tool einweisen, damit sie sich zurechtfinden.

Welcomeboard

Kurzbeschreibung

Um euren Teilnehmenden bereits vor der Veranstaltung einen Einblick zu geben, wer alles an der Veranstaltung teilnehmen wird, bietet es sich an, ein digitales Board anzulegen. Eure Teilnehmenden erhalten nach Anmeldung zur Veranstaltung Zugriff auf das Board, können sich dort selbstständig eintragen und darin stöbern, wer alles bei der Veranstaltung dabei sein wird. Sofern Kontaktdaten hinterlegt sind, können die Teilnehmenden über dieses Board vor, während oder nach der Veranstaltung bei Interesse miteinander in Kontakt treten.

Dauer der Methodenca. 5 Minuten
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Icebreaker zur Überwindung digitaler Schüchternheit: Teilnehmende können vor, während oder nach der Veranstaltung aktiv werden und mit Anderen Kontakt aufnehmen.

Kennenlernen: Teilnehmende und Veranstaltende erfahren etwas zu anderen Teilnehmenden.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Legt bereits vor der Veranstaltung (im Idealfall noch während der Veranstaltungsplanung) ein digitales Board an, in dem ihr Kontaktdaten und weitere Informationen zu den Teilnehmenden der Veranstaltung sammeln könnt.
  2. Das Board sollte so aufgebaut sein, dass jede/r Teilnehmende einen eigenen Bereich hat, in dem er/sie sich vorstellen kann. Gebt die auszufüllenden Fragen vor.
  3. Versendet an eure Teilnehmenden direkt nach deren Anmeldung zur Veranstaltung den Link zum Board und bitte sie, sich darin einzutragen und ein Bild von sich hochzuladen.
  4. Die Teilnehmenden haben dann die Möglichkeit, bereits vor der Veranstaltung mehr über andere Teilnehmende zu erfahren und diese ggf. zu kontaktieren.
  5. Ihr könnt zu Beginn der Veranstaltung erneut auf das digitale Board hinweisen und den Teilnehmenden mündlich einen kurzen Überblick darüber geben, wer alles bei der Veranstaltung dabei ist. Gerne kann an dieser Stelle auch das Board per Bildschirmfreigabe geteilt werden.
  6. Zum Abschluss der Veranstaltung kann ebenfalls wieder auf das Board hingewiesen werden. Ihr könnt eure Teilnehmenden dazu ermutigen, über die angegebenen Kontaktdaten im Board auch nach der Veranstaltung auf andere Teilnehmende zuzugehen und sich mit ihnen auszutauschen.
Vorbereitung und Material
  • Digitales Board oder Tool für die Erstellung solcher Boards
  • Vorgegebene Fragen, die im Board hinterlegt sind, z.B. Interessen der Teilnehmenden, deren Erwartungen an die Veranstaltung oder deren Erfahrung mit dem Veranstaltungsthema
Tipps
  • Nutzt auf dem Markt bestehende Tools, die sich auf die Anforderungen an ein solches Board spezialisiert haben (z.B. das Welcomeboard). Diese Tools vereinfachen euch die Vorbereitung des Boards und euren Teilnehmenden das Eintragen ihrer Daten.
  • Achtet bei der Wahl eures Boards/Tools darauf, dass die Daten eurer Teilnehmenden geschützt und nicht für Außenstehende zugänglich sind.
  • Bittet auch Referent_innen eurer Veranstaltung, sich ins Board einzutragen, und vergesst nicht, auch euch selbst darin vorzustellen.
  • Diese Methode ist auch für die Phase Kennenlernen geeignet.

Tipps

  • Plant besonders in langen/mehrtägigen Online-Veranstaltungen bewusst Zeit und Möglichkeiten für die Vernetzung ein.
  • Stellt in den Pausen virtuelle Räume zum Austausch zur Verfügung.
  • Ermöglicht auch den fachlichen Austausch in virtuellen Projektbörsen und an digitalen Thementischen.
  • Nutzt für die Vernetzung die Gruppenarbeitsräume eurer virtuellen Konferenzsoftware oder testet andere Vernetzungstools wie SpatialChat oder Wonder.me aus.
  • Achtet darauf, dass gerade für die Vernetzungseinheiten die Teilnehmenden mit Video und Audio dabei sind, denn nur so kann ein persönlicher Austausch erfolgen.

Vernetzung

Wofür ist Vernetzung wichtig?

Die Möglichkeit des Kennenlernens, Austauschs und Vernetzens ist Voraussetzung für eine gute Arbeitsatmosphäre.

Sie hilft dabei, Unsicherheiten abzubauen, und schafft eine Basis für eine gute Zusammenarbeit in Online-Veranstaltungen und -Workshops sowie darüber hinaus. Gerade digitale Fachtagungen und Großveranstaltungen zu einem bestimmten Fachthema ermöglichen den Teilnehmenden, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, fachlich weiterzuentwickeln und gemeinsam Ideen für neue Projekte zu entwickeln.

Was macht man in dieser Phase?

In dieser Phase gilt es, online Möglichkeiten zu schaffen, mit denen sich Gleichgesinnte einander und mit ihren Projekten vorstellen und sich austauschen können.

Gerade online sind weniger Vernetzungsmöglichkeiten vorhanden als in Präsenzveranstaltungen. Daher sollte man bei Online-Veranstaltungen bewusst Zeit und Möglichkeiten für die Vernetzung einplanen. Von Kennenlernrunden zu Beginn, über virtuelle Austauschräume in den Essens-Pausen, bis hin zu fachlichen Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten – auch online ist Vieles möglich.

Der Abschluss

1
Lernschau
2
Gedankenreise
3
Held_innen-Reise
4
Abschlussbefragung
5
Quiz im Chat

Lernschau

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden arbeiten in Kleingruppen (ca. 5-6 Personen) die Kernbotschaften und wichtigsten Fakten eines behandelten Themas oder einer Fragestellung heraus. Anschließend werden die Ergebnisse auf kreative Weise in Form eines Nachrichtenformats vorgestellt. Im Idealfall erhält jede Gruppe eine andere Aufgabenstellung, sodass die Präsentation aller Ergebnisse eine runde Nachrichtensendung darstellt.

Dauer der Methodenca. 40-60 Minuten
Für wieviele PersonenGroße Gruppen ab 10 Personen
Ziele

Zusammenfassung: Die Teilnehmenden fassen die wichtigsten Ergebnisse eines behandelten Themas zusammen.

Das Wesentliche Herausarbeiten: Die Teilnehmenden bringen durch dieses Format die wesentlichen Aspekte des Themas auf den Punkt.

Wiederholung und Transfer: Die Inhalte werden wiederholt, indem die wichtigsten Kernbotschaften eines Themas oder einer Fragestellung am Ende noch einmal herausgearbeitet werden. Das ermöglicht den Teilnehmenden einen besseren Transfer des Gelernten.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Teilt die Themen oder Aufgabenstellungen, die in den Kleingruppen bearbeitet werden sollen per Bildschirmfreigabe mit euren Teilnehmenden.
  3. Bittet die Teilnehmenden, sich per Handzeichen, über den Chat oder mit den Zeichenwerkzeugen ein Thema auszuwählen, an dem sie arbeiten möchten.
  4. Bringt nun die Gruppen für die jeweiligen Themen zusammen. Für ca. 30 Minuten können die Gruppen nun in den Gruppenarbeitsräumen der Videokonferenz-Software arbeiten.
  5. Unterstützt eure Teilnehmenden in ihrer Arbeit, indem ihr während der Arbeitsphase bei allen Gruppen kurz vorbeischaut.
  6. Bringt die Gruppen wieder zurück ins Forum und lasst pro Gruppe 1-2 Personen ihre Ergebnisse in Form eines Nachrichtenformats vorstellen.
Vorbereitung und Material
  • Board mit den Aufgabenstellungen
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion
Tipps
  • Führt in die Zeichenwerkzeuge ein, bevor die Teilnehmenden sich damit einem Thema zuordnen sollen.
  • Es kann hilfreich sein, einen Beispielbeitrag zu einem Thema vorzubereiten, an dem sich die Teilnehmenden bei ihrer Arbeit orientieren können.
  • Besucht als Trainer_in während der Gruppenarbeit die einzelnen Gruppen, um Hilfestellung bei der Aufgabe geben zu können und Fragen zu beantworten.
  • Lasst die Teilnehmenden 5 Minuten vor Ablauf der Zeit wissen, dass die Gruppenarbeit dann zu Ende sein wird, und lasst die letzte Minute einen Countdown laufen.
  • Achtet als Trainer_in im Kurs darauf, dass bei der Präsentation pro Nachrichtenformat die Zeit genau eingehalten wird. Am besten lasst ihr jeweils einen gut sichtbaren Timer laufen, der nach Ablauf der Zeit ein Geräusch macht.
  • Eine runde Nachrichtensendung wird es dann, wenn ihr einen Beitrag nach dem nächsten professionell anmoderiert und dann für alle die Sprecheransicht teilt.
  • Diese Methode ist auch für die Phase Abschluss geeignet.
Variationen

Die einzelnen Beiträge können von den Teilnehmenden auch als ganze Sendung präsentiert werden – mit Sprecher_innen, Gästen, die zugeschaltet werden, Stimmen von der Straße, der Präsentation von Sportnachrichten und dem Wetter. Jeder Gruppe wird dann eine Rolle zugewiesen, anhand derer sie das Thema/ die Aufgabenstellung bearbeitet. Diese Variation eignet sich jedoch nicht für alle Themen und muss gut koordiniert werden.

Gedankenreise durch die Veranstaltung

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden werden kurz vor Ende einer Veranstaltung gebeten, ihre Augen zu schließen und sich zu entspannen, indem sie dreimal tief ein- und ausatmen. Sie begeben sich mit dem/der Trainer_in auf eine Reise durch die Veranstaltung. Dafür lässt der/die Trainer_in mit ruhiger und entspannter Stimme die Veranstaltung noch einmal Revue passieren. Sie/er zeigt auf, welche Themen und Inhalte bearbeitet wurden, welche Expert_innen die Veranstaltungen mit wertvollen Impulsen bereichert haben und was die wichtigsten Aha-Effekte der Teilnehmenden waren.

Dauer der Methodenca. 5-10 Minuten
Für wieviele PersonenEignet sich sehr gut für kleine und große Gruppen
Ziele

Zusammenfassung: Die Teilnehmenden fassen die wichtigsten Ergebnisse eines behandelten Themas zusammen.

Wiederholung und Transfer: Wird diese Reise durch die Veranstaltung mit passenden Bildern und Metaphern gestaltet und weckt diese Emotionen, bleiben die Inhalte besser im Gedächtnis der Teilnehmenden hängen und sind Voraussetzung für einen guten Transfer des Gelernten.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Bittet die Teilnehmenden für eine Reise durch die Veranstaltung die Augen zu schließen, dreimal tief ein- und auszuatmen und sich zu entspannen.
  2. Beginnt dann - mit akustischem Signal (z.B. leiser Klingelton/ Gong) und ggf. begleitet durch leise Musik - mit ruhiger und entspannter Stimme eure Reise durch die Veranstaltung. Startet am Anfang der Veranstaltung (Erinnert ihr euch als ihr zu Beginn im Online-Raum ankamt … ). Arbeitet euch dann Schritt für Schritt bis zum Ende der Veranstaltung durch (Und nun seid ihr nach langer und spannender Reise hier angekommen … .).
  3. Holt die Teilnehmenden am Ende der „Reise“ wieder zurück ins Hier und Jetzt (z.B. mit leisem Klingelton/ Gong).
Vorbereitung und Material
  • Sprechzettel, auf dem die Veranstaltungsinhalte und wichtigsten Erkenntnisse in Form einer kleinen Geschichte notiert sind
  • Entspannte Musik, die im Hintergrund während der Reise laufen kann
  • Geräusche, mit denen ihr die Reise begleiten möchtet
Tipps
  • Notiert bereits während der Veranstaltung wichtige Erkenntnisse und Inhalte der Teilnehmenden, die ihr dann in eure Gedankenreise durch die Veranstaltung einbauen könnt.
  • Reichert die Zusammenfassung mit schönen Bildern und Metaphern an, damit Lerninhalte besser bei den Teilnehmenden hängen bleiben.
  • Weckt Emotionen (z.B. mit ein wenig Humor), denn dann bleibt Gesagtes besser im Kopf.
  • Achtet als Trainer_in darauf, mit ruhiger und entspannter Stimme zu sprechen.
  • Lasst ggf. bei dieser Methode leise, entspannte Musik im Hintergrund laufen, das hilft den Teilnehmenden sich zu entspannen.
Variationen

Um die Lerninhalte während der Gedankenreise noch eindrucksvoller zu gestalten, könnt ihr diese dort, wo es passt, mit weiteren Geräuschen anreichern. Ihr könnt auch die Teilnehmenden bitten, in kleinen Gruppen mit etwas Vorbereitungszeit jeweils einen Teil der Veranstaltung zusammenzufassen und dann die anderen mit auf Gedankenreise zu nehmen.

Held_innen-Reise / Lernreise

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden werden „Held_innen“ ihrer eigenen Lernreise durch die Veranstaltung.

In Einzelarbeit reflektieren sie, wie sie in die Veranstaltung gestartet sind, welche neuen Perspektiven und Erkenntnisse sie gewonnen und welche Herausforderungen sie dabei bestanden haben. Am Ende erarbeiten sie für sich, wie sie sich dadurch selbst verändert haben und wie sie Gelerntes in der Praxis umsetzen. Sie visualisieren diese Aspekte ihrer Lernreise anhand einer auf einem virtuellen Board vorgegebenen Struktur mit folgenden Fragestellungen:

Aufbruch/ Ist-Stand vor der Veranstaltung:

  • Wie sah meine gewohnte Welt vor der Veranstaltung/ dem Workshop aus?
  • Warum habe ich mich auf den Weg gemacht, mir zum Veranstaltungsthema neues Wissen anzueignen?

Veränderung während der Veranstaltung:

  • Welche neuen Perspektiven habe ich mir während der Veranstaltung zum Thema angeeignet?
  • Welche Herausforderungen begegneten mir auf dem Weg und werden mir noch bei der Umsetzung begegnen?
  • Welche neuen Erkenntnisse habe ich auf dem Weg erlangt?

Umsetzung in der Praxis:

  • Das werde ich in der Praxis verändern
  • So begegne ich den Herausforderungen in der Praxis

Am Ende kann der Trainer/ die Trainerin einzelne Teilnehmende bitten, ihre Ergebnisse und wichtigsten Erkenntnisse während der Übung kurz vorzutragen.

Dauer der Methodenca. 30-60 Minuten
Für wieviele Personenkleine Gruppen bis 12 Personen
Ziele

Zusammenfassung: Die Teilnehmenden fassen die wichtigsten Erkenntnisse, Herausforderungen und Ergebnisse des behandelten Themas für sich persönlich zusammen.

Reflexion der eigenen Lernreise: Die Teilnehmenden reflektieren, was sie aus der Veranstaltung mitgenommen haben, welche neuen Perspektiven sich für sie eröffnet haben und was sich dadurch in ihrer Praxis verändert.

Transfer des Gelernten: Durch die Visualisierung der wichtigsten Erkenntnisse, Herausforderungen und Ideen für die Umsetzung in der Praxis sichern sich die Teilnehmenden einen besseren Transfer des Gelernten.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Teilt über die Bildschirmfreigabe die Grafik und Fragen, anhand derer die Teilnehmenden ihre Lernreise visualisieren sollen.
  3. Erklärt anhand eines Beispiels, was die Teilnehmenden tun sollen.
  4. Teilt den Link zum Board, auf dem die Ergebnisse visualisiert werden sollen, im Chat.
  5. Bittet die Teilnehmenden, sich nun auf dem Board eine Grafik auszuwählen, mit dem Kommentarwerkzeug des Boards ihren Namen an die Grafik zu schreiben und danach die Fragen für ihre Lernreise Schritt für Schritt mit Stichpunkten, Bildern und Visualisierungen zu beantworten.
  6. Nehmt zum Schluss die Teilnehmenden via Bildschirmfreigabe zu einem Spaziergang über das Board mit, kommentiert und bittet diejenigen, die möchten, ihre wichtigsten Erkenntnisse während der Übung kurz vorzutragen.
Vorbereitung und Material
  • Board mit den Aufgabenstellungen
Tipps
  • Führt vorab gut in die Zeichenwerkzeuge des Online-Boards ein. Zeigt dabei, wie die Teilnehmenden im Board schreiben, kommentieren und Bilder oder Dateien einfügen können.
  • Bereitet eine beispielhafte Lernreise vor, an der sich die Teilnehmenden bei ihrer Arbeit orientieren können.
  • Steht als Trainer_in bereit, falls die Teilnehmenden während der Einzelarbeit Fragen zur Aufgabe haben oder Hinweise zum Nutzen des Boards benötigen.
  • Lasst die Teilnehmenden 5 Minuten vor Ablauf der Zeit wissen, dass die Einzelarbeit dann zu Ende sein wird.
Variationen

Die Teilnehmenden können die Ergebnisse ihrer Lernreise auch auf einem DIN A4 Blatt notieren und visualisieren. Eine Beispielgrafik mit den Fragen sollte für die Teilnehmenden via Bildschirmfreigabe während der ganzen Zeit sichtbar sein. Am Ende der Einzelarbeit können die Teilnehmenden dann ihre Ergebnisse in die Kamera halten oder abfotografieren und im Chat teilen.

Diese Methode eignet sich auch für größere Gruppen, wenn man die Teilnehmenden bittet, nach der Einzelarbeit ihre wichtigsten Erkenntnisse aus der Übung in den Chat zu schreiben. Diese können dann von dem/der Trainer_in kurz kommentiert werden.

In großen Gruppen können sich die Teilnehmenden nach der Selbstarbeit auch in kleineren Gruppen 5 Minuten zu ihren wichtigsten Erkenntnissen in Gruppenarbeitsräumen austauschen. Ihr mischt die Teilnehmenden einfach nach dem Zufallsprinzip in 2-3er-Gruppen zusammen.

Abschlussbefragung zum Thema

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden beantworten zum Abschluss einer Veranstaltung online Fragen zum Lerninhalt/-stoff und erfahren nach der Präsentation der richtigen Antworten, wieviel sie während der Veranstaltung gelernt haben und wo sie noch nacharbeiten können. Für die Befragung kann entweder das Umfragetool der Videokonferenz-Software genutzt werden oder ein Umfragetool (z.B. Tweedback, Mentimeter …), auf das die Teilnehmenden via Link gelangen.

Dauer der Methodenca. 5-10 Minuten
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Reflektion der Veranstaltungsinhalte: Die Teilnehmenden lassen die Inhalte und Themen noch einmal Revue passieren und reflektieren, indem sie unterschiedliche Fragen zum Thema beantworten.

Erfolgsmessung: Die Teilnehmenden können testen, wie viel sie während der Veranstaltung gelernt haben und wo noch nachgearbeitet werden kann.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Öffnet die vorab erstellte Umfrage in der Videokonferenz-Software oder teilt den Link zur Umfrage im Chat.
  2. Schaltet nun die erste Frage frei und bittet die Teilnehmenden, diese zu beantworten.
  3. Wenn alle geantwortet haben, teilt das Ergebnis, kommentiert es und gebt ggf. noch einmal eine inhaltliche Erläuterung ab.
  4. Wiederholt diese Schritte, bis alle eure Fragen gestellt sind.
  5. Bedankt euch bei den Teilnehmenden fürs Mitmachen.
Vorbereitung und Material
  • Vorbereitete Fragen
Tipps
  • Lest jede Frage kurz vor und zeigt danach direkt die Ergebnisse, bevor ihr zur nächsten Frage über geht.
Variationen

Wenn ihr diese Abschlussbefragung noch einmal intensiver zur Wiederholung nutzen möchtet, dann könnt ihr eine/n Teilnehmende_n bitten, eine detailliertere Erläuterung der richtigen Antwort zu geben.

Quiz im Chat

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden bekommen von dem/der Trainer_in Fragen zu den behandelten Inhalten und Themen der gesamten Veranstaltung gestellt, die sie über den Chat beantworten sollen. Es wird immer eine Frage gestellt und daraufhin mehrere Antwortmöglichkeiten vorgelesen. Nach einer kurzen Bedenkzeit und auf ein gemeinsames Kommando hin geben die Teilnehmenden dann zur gleichen Zeit die von ihnen präferierte Antwort (A, B oder C) im Chat ein. Die/der Trainer_in löst am Ende auf und stellt die nächste Frage.

Dauer der MethodenBei 4-5 Fragen ca. 10 Minuten
Für wieviele PersonenGroße Gruppen
Ziele

Spielerische Wiederholung des Gelernten: Die Teilnehmenden wiederholen spielerisch die gelernten Inhalte, damit sich diese besser im Gedächtnis verankern.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wofür sie dient.
  2. Teilt euren Bildschirm und lest erst die Frage und dann die 3 möglichen Antworten für A, B und C von eurer Folie langsam vor.
  3. Gebt den Teilnehmenden etwas Zeit zum Nachdenken und bittet sie, ihre Antwort (A, B, C) in den Chat zu schreiben, aber noch nicht abzuschicken.
  4. Erklärt den Teilnehmenden kurz das Kommando, auf das sie ihre Antworten im Chat absenden sollen, z.B. von 3 nach unten zählen. Gebt dann das Kommando.
  5. Kommentiert das Ergebnis und wiederholt noch einmal kurz die richtige Antwort.
  6. Danach geht es zur nächsten Frage und die Schritte 2 bis 4 wiederholen sich.
Vorbereitung und Material
  • Dokument oder Präsentation mit den Fragen und Antwortmöglichkeiten (eine Frage pro Seite).
Tipps
  • Stellt Fragen zu den Kernthemen, die ihr in der Veranstaltung vermittelt habt und die aus eurer Sicht besonders wichtig für die Teilnehmenden sind.
  • Schreibt immer eine Frage und deren Antwortmöglichkeiten auf eine Seite. Wenn ihr Bilder habt, die zum Thema passen, arbeitet damit. Denn so prägt sich alles noch besser ein.
  • Verwendet eine angemessene Anzahl an Fragen. 3 bis 5 Fragen zum Thema sollten ausreichen.
  • Diese Methode ist auch für die Phasen Themeneinstieg und Wiederholung geeignet.
Variationen

Nutzt ein Quiztool (Mentimeter, Tweedback oder die Umfragefunktion der Videokonferenz-Software) zur Beantwortung der Fragen. Teilt den Link des Tools und führt eure Teilnehmenden in die Nutzung ein. Geht nach dem Quiz die richtigen Antworten durch und kürt am Ende eine/n Sieger_in. Lasst die Teilnehmenden die Ergebnisse kommentieren.

Tipps

  • Plant für diese Phase genügend Zeit ein, um damit die Basis für den späteren Transfer der erlernten Inhalte in der Praxis zu schaffen. Erst nach dieser Phase kann das Gelernte auch erfolgreich im Alltag angewendet werden.
  • Nutzt die Abschlussphase, um Lerninhalte noch einmal Revue passieren zu lassen.
  • Wählt passende Methoden aus, die dabei helfen, Gelerntes gut zusammenzufügen und in den alltäglichen Kontext einzubetten.
  • Regt die Teilnehmenden zur Reflektion des Gelernten an und aktiviert sie dadurch noch einmal zur Mitarbeit.

Abschluss

Wofür ist diese Phase wichtig?

In dieser Phase geht es darum, die Lerninhalte der Veranstaltung noch einmal in Erinnerung zu rufen und zu reflektieren, welche Lerninhalte für die Praxis der Teilnehmenden relevant sind. Für einen besseren Transfer können die Teilnehmenden in dieser Phase auch festhalten, wie sie weiter am Thema arbeiten und das Gelernte in den Alltag integrieren können.

Ein gut durchdachter Abschluss bereitet den Boden dafür, dass die Teilnehmenden Gelerntes wiederholen, festigen und in der Praxis besser anwenden können.

Was macht man in dieser Phase?

Die Teilnehmenden machen sich noch einmal bewusst, was bereits alles erarbeitet und gelernt wurde, um die Lerninhalte abschließend zu einem Großen und Ganzen zusammenzufügen.

In der Abschlussphase fassen die Teilnehmenden die wichtigsten Ergebnisse eines behandelten Themas noch einmal zusammen und arbeiten die Kernbotschaften heraus. Dadurch wird die Basis für den Transfer der Lerninhalte in der Praxis geschaffen.

Feedback

1
Fünf-Finger-Feedback
2
Farbkreis
3
Blitzlicht
4
Umfrage
5
Zielscheibe

Fünf-Finger-Feedback

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden geben Feedback zur Veranstaltung anhand der fünf Finger ihrer Hand. Jeder Finger steht für eine Frage/ Aussage, die sie in ihrer Rückmeldung zur Veranstaltung beantworten/ ergänzen sollen:

Daumen: Daumen hoch für …

Zeigefinger: Das blieb bei mir besonders hängen … (z.B. Inhalte, Methoden) / Das kann man noch besser machen …

Mittelfinger: Das stand für mich im Mittelpunkt der Veranstaltung/ war für mich besonders wichtig (z.B. Inhalte, Lernziele)

Ringfinger: Das nehme ich als Schatz aus der Veranstaltung mit … (z.B. Aha-Erlebnisse)

Kleiner Finger: Das kam zu kurz ... (z.B. Inhalte, Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten)

Dauer der Methodenca. 10-15 Minuten
Für wieviele PersonenKleine Gruppen bis 14 Personen
Ziele

Reflektion der Veranstaltungsinhalte: Die Teilnehmenden lassen die Inhalte und Methoden noch einmal Revue passieren und reflektieren, was für sie besonders gut/ was weniger gut war.

Bewertung der Veranstaltung: Die Teilnehmenden geben den Trainer_innen Rückmeldung, was ihnen an der Veranstaltung gut gefallen hat, welche Themen wichtig waren und was ihnen noch gefehlt hat.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Zeigt auf einem Online-Board eine visualisierte Hand mit den Feedbackhinweisen und führt kurz in die Methode ein. Die Teilnehmenden sollen anhand ihrer 5 Finger kurz Feedback zur Veranstaltung geben.
  2. Lasst den Teilnehmenden kurz Zeit, sich ein paar Notizen pro Aussage zu machen.
  3. Bittet dann die Teilnehmenden, der Reihe nach ihr Feedback vorzutragen.
  4. Bedankt euch für das offene und ehrliche Feedback und gebt selbst ein Feedback, wie die Veranstaltung aus eurer Sicht gelaufen ist.
Vorbereitung und Material
  • Eine auf einem Board visualisierte Hand mit 5 Fingern mit einer Erklärung zu jedem Finger
  • Ggf. visualisierte Feedbackregeln
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion
Tipps
  • Fasst ggf. noch einmal Feedbackregeln (in der Ich-Form sprechen, keine Beleidigungen …) zusammen und visualisiert sie.
  • Teilnehmende sollten die Kamera und ihr Audio eingeschaltet haben, wenn sie ihr Feedback geben.
Variationen

In größeren Gruppen können pro Teilnehmende/r eine Hand auf dem Board hinterlegt werden, sodass jede/r sein/ihr eigenes Feedback darauf hinterlegen kann. Die Teilnehmenden suchen sich auf dem Board eine Hand aus und schreiben jeweils einen Satz zu jedem Finger auf. Anschließend können einzelne Punkte noch einmal mündlich mit der Gruppe geteilt werden. Der/die Trainer_in fasst abschließend die Ergebnisse zusammen.

Die Teilnehmenden können ihr Feedback (jeweils zu den einzelnen Fingern) alternativ auch in den Chat schreiben und auf ein Zeichen des/der Trainer_in zeitgleich posten.

Farbkreis

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden suchen sich eine Farbe aus einem Farbkreis aus, der auf einer Folie oder einem Online-Board via Bildschirmfreigabe geteilt wird. Die Farben sollen je nach Aufgabenstellung zur momentanen Stimmung/ dem Befinden der Teilnehmenden in der Veranstaltung passen. Die Teilnehmenden können nach Auswahl der Farbe kurz erklären, warum sie diese Farbe gewählt haben und was sie für sie ausdrückt.

Dauer der Methodenca. 10-15 Minuten
Für wieviele PersonenKleine Gruppen (bis 12 Personen)
Ziele

Reflektion über das eigene Befinden: Die Teilnehmenden fühlen in sich hinein und reflektieren, wie es ihnen in der momentanen Veranstaltungssituation geht.

Erhebung eines schnellen Stimmungsbildes: Der/die Trainer_in erhält Informationen zur momentanen Stimmungslage der Teilnehmenden und erfährt, wie es den Teilnehmenden nach der Veranstaltung geht.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Teilt euren Bildschirm mit einem Dokument oder Board, auf dem ein Farbkreis und die dazugehörige Aufgabenstellung zu sehen sind.
  3. Bittet dann die Teilnehmenden der Reihe nach, eine Farbe auszuwählen und kurz zu erläutern, was sie für sie bedeutet und warum.
  4. Bedankt euch für das offene und ehrliche Feedback und gebt selbst ein Feedback zu eurer momentanen Stimmung/ eurem Befinden.
Vorbereitung und Material
  • Dokument oder Whiteboard mit Farbkreis
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion
Tipps
  • Teilnehmende sollten die Kamera und ihr Audio eingeschaltet haben, wenn sie ihr Feedback geben.
  • Diese Methode ist auch für die Phase Kennenlernen geeignet.
Variationen

In der Variante für Großgruppen können Teilnehmende mit den Zeichenwerkzeugen (z.B. Stempel oder Kreuz) der Videokonferenzsoftware oder auf einem Board ihre ausgewählte Farbe markieren. Der/die Trainer_in fasst dann die Ergebnisse zusammen und bittet jeweils eine/n Teilnehmende/n pro markierter Farbe kurz etwas zur Stimmung zu sagen.

Statt des Farbkreises kann auch eine Fotosammlung gezeigt werden, in der unterschiedliche Stimmungslagen aufgezeigt werden.

Blitzlicht

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden geben ein blitzlichtartiges Feedback, indem sie kurz und präzise einen oder mehrere vorgegebene Sätze zu ihrem Lernerfolg und ihren Eindrücken zur Veranstaltung vervollständigen. Hat ein/e Teilnehmende/r sein/ihr Feedback gegeben, nimmt diese/r die nächste Person dran.

Mögliche Fragen wären z.B. „Meine größten Aha-Effekte aus der Veranstaltung sind bisher … .“, „Ich wünsche mir für die weitere Veranstaltung … .“ oder „Folgende Fragen sind für mich offen geblieben … .“. Diese Methode ist als schnelles Feedback für zwischendurch aber auch am Ende einer Veranstaltung geeignet.

Dauer der Methodenca. 10-15 Minuten
Für wieviele PersonenKleine Gruppen bis 12 Personen
Ziele

Reflektion der Veranstaltungsinhalte: Die Teilnehmenden lassen die Inhalte und Methoden noch einmal Revue passieren und reflektieren, was für sie besonders gut/ was weniger gut war.

Bewertung der Veranstaltung: Die Teilnehmenden geben den Trainer_innen Rückmeldung, was ihnen an der Veranstaltung gut gefallen hat, welche Themen wichtig waren und was ihnen noch gefehlt hat.

Erfolgsmessung: Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit ihren Lernerfolg final zu reflektieren.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Erklärt ggf. noch einmal die Feedbackregeln.
  3. Teilt die zu vervollständigenden Sätze via Bildschirmfreigabe.
  4. Bittet eine Person zu starten. Diese soll dann nach ihrem Feedback an eine Person ihrer Wahl, die noch kein Feedback gegeben hat, weitergeben.
  5. Bedankt euch für das Feedback und zeigt auf, welche noch bestehenden Wünsche und Erwartungen während der Veranstaltung erfüllt werden können.
Vorbereitung und Material
  • Digitales Whiteboard oder Dokument mit Sätzen und Aufgabenstellung
  • Vorbereitete Sätze, die die Teilnehmenden ergänzen sollen
  • Kamerafähiges Endgerät mit Audiofunktion
Tipps
  • Teilnehmende sollten die Kamera und ihr Audio eingeschaltet haben, wenn sie ihr Feedback geben.
  • Mögliche Satzbausteine wären z.B. „Meine größten Aha-Effekte aus der Veranstaltung sind … .“, „Mir hat besonders gut gefallen, dass … .“, „Folgende Fragen sind für mich offen geblieben … .“
Variationen

In der Variante für Großgruppen können Teilnehmende die vorgegebenen Sätze jeweils mit den Zeichenwerkzeugen der Videokonferenz-Software oder eines Boards schriftlich vervollständigen und so alle gleichzeitig ihr Feedback geben. Der/die Trainer_in fasst dann die Ergebnisse zusammen. Wenn mehr Zeit vorhanden ist, können auch einzelne Teilnehmenden, die möchten, ihr Feedback mündlich erläutern.

Umfrage

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden geben am Ende der Veranstaltung Feedback, indem sie online Fragen zu den Lerninhalten und Methoden der Veranstaltung, zum/zur Trainer_in und zu ihrem Lernerfolg beantworten. Dafür können entweder Umfrage-Funktionen der Videokonferenz-Softwares genutzt werden oder ein Umfragetool (z.B: Tweedback, Menitmeter, …), auf das die Teilnehmenden via Link gelangen. Diese Methode eignet sich gut als schnelles Abschlussfeedback einer Veranstaltung, kann aber auch sehr gut als Feedback-Methode für einzelne Lerneinheiten genutzt werden.

Dauer der Methodenca. 5-10 Minuten
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Reflektion der Veranstaltungsinhalte: Die Teilnehmenden lassen die Inhalte und Methoden noch einmal Revue passieren und reflektieren, was für sie besonders gut/ was weniger gut war.

Bewertung der Veranstaltung: Die Teilnehmenden geben den Trainer_innen Rückmeldung, was ihnen an der Veranstaltung gut gefallen hat, welche Themen wichtig waren und was ihnen noch gefehlt hat.

Erfolgsmessung: Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit ihren Lernerfolg final zu reflektieren.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Öffnet die vorab erstellte Umfrage in der Videokonferenz-Software oder teilt den Link zur Umfrage im Chat.
  2. Bittet die Teilnehmenden die Fragen zu beantworten und lasst ihnen dafür kurz Zeit.
  3. Bedankt euch für das Feedback der Teilnehmenden.
  4. Präsentiert ausgewählte Ergebnisse, indem ihr die Ergebnisse in der Videokonferenzsoftware freigebt oder via Bildschirmfreigabe teilt und kommentiert.
  5. Bittet einzelne Teilnehmende mündlich ihr Feedback noch etwas zu konkretisieren.
Vorbereitung und Material
  • Befragungstool (falls die Umfrage nicht mit der Videokonferenz-Software durchgeführt wird)
  • Vorbereitete Umfrage
Tipps
  • Lest bei kurzen Umfragen jede Frage kurz vor und zeigt danach direkt die Ergebnisse bevor ihr zur nächsten Frage weiter geht.
  • Lasst die Teilnehmenden bei längere Umfragen erst einmal alle Fragen beantworten und zeigt im Anschluss daran ausgewählte Ergebnisse.
Variationen

Mithilfe von Umfragetools wie Mentimeter oder Tweedback kann das Feedback auch im Nachgang der Veranstaltung eingeholt werden. Versendet hierfür nach der Veranstaltung per E-Mail den Link zur Umfrage an die Teilnehmenden mit der Bitte, diese auszufüllen.

Zielscheibe (in Grafik punkten)

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmenden nutzen die Zeichenwerkzeuge (Stempel oder Punkt) eines Boards und punkten auf einer im Board abgebildeten Zielscheibe, inwieweit (Lern)inhalte, Methoden, Lernatmosphäre, Lernerfolg oder Praxisbezug der Veranstaltung bei ihnen ins Schwarze getroffen haben (innerer Kreis) oder eben gar nicht gut ankamen (äußerer Kreis). Diese Methode eignet sich gut als schnelles Abschlussfeedback einer Veranstaltung, kann aber auch sehr gut als Feedback-Methode für einzelne Lerneinheiten genutzt werden.

Dauer der Methodenca. 5 Minuten bei 4 Fragen
Für wieviele PersonenKleine und große Gruppen
Ziele

Reflektion der Veranstaltungsinhalte: Die Teilnehmenden lassen die Inhalte und Methoden noch einmal Revue passieren und reflektieren, was für sie besonders gut/ was weniger gut war.

Bewertung der Veranstaltung: Die Teilnehmenden geben den Trainer_innen Rückmeldung, wie gut die Inhalte, Methoden und Lernatmosphäre in der Veranstaltung waren.

Bewertung Lernerfolg und Praxistauglichkeit: Die Teilnehmenden geben Auskunft über ihren Lernerfolg und den Praxisbezug der Veranstaltungsinhalte.

Ablauf/Verlauf der Methode
  1. Führt kurz in die Methode ein und erklärt, wozu sie dient.
  2. Zeigt das Board via Bildschirmfreigabe und erklärt den Teilnehmenden kurz, wie sie die Zeichenwerkzeuge nutzen können, um auf der Grafik zu stempeln oder diese zu bepunkten.
  3. Teilt den Link zur Zielscheibe auf dem Board im Chat.
  4. Bittet die Teilnehmenden, ihren Stempel oder Punkt für die jeweilige Frage auf der Zielscheibe zu setzen und lasst ihnen dafür kurz Zeit.
  5. Bedankt euch für das Feedback der Teilnehmenden.
  6. Kommentiert die Ergebnisse auf der Zielscheibe und fragt einzelne Teilnehmende nach näheren Erläuterungen zu ihrer Bewertung.
Vorbereitung und Material
  • Zielscheibe auf einem virtuellen Board oder die via Bildschirmfreigabe geteilt wird
Tipps
  • Zeigt, wie die Tools Bepunkten und Stempeln auf dem Board funktionieren
  • Die Zielscheibe kann bei mehreren Evaluationsfragen in Quadranten unterteilt werden, die mit den entsprechenden Evaluationsfragen bezeichnet sind (jeder Quadrant steht für eine Evaluationsfrage). Alternativ können auch mehrere Zielscheiben für unterschiedliche Fragen auf dem Board platziert werden.
  • Es kann hilfreich sein an einem Beispiel die Evaluation zu erklären.
Variationen

Anstelle einer Zielscheibe könnt ihr auch andere passende Grafiken (z.B. ein Spinnennetz) nutzen . Wenn mehr Zeit ist, können die Teilnehmenden mit den Zeichenwerkzeugen in einem vorgesehenen Feld ihre Aha-Effekte aus der Veranstaltung notieren.

Wird diese Methode z.B. nach der Hälfte der Veranstaltung eingesetzt, kann nach einer schlechteren Bewertung eine Blitzlichtrunde angeschlossen werden, in der man die Teilnehmenden fragt, welche weiteren Themen in der Veranstaltung behandelt werden sollen und welche Erwartungen sie an die weitere Veranstaltung haben. Daraufhin kann der zweite Teil der Veranstaltung besser auf die Bedarfe der Teilnehmenden angepasst werden.

Tipps

  • Holt in langen/mehrtägigen Online-Workshops regelmäßig (nach Lerneinheiten) Feedback ein. Das hilft euch als Trainer_innen den Workshop nach den Bedarfen und Lerngeschwindigkeiten eurer Teilnehmenden anzupassen.
  • Nutzt auch kurze Feedbackrunden, um ein Stimmungsbild bei den Teilnehmenden einzuholen. Das gibt euch wertvolle Hinweise, wieviel Lernenergie bei den Teilnehmenden vorhanden ist, und ob es an der Zeit für Energizer und/oder Pausen ist.
  • Lasst die Teilnehmenden am Ende einer Online-Veranstaltung mit einem Abschlussfeedback in mündlicher oder schriftlicher Form zu Wort kommen. Das gibt euch Hinweise, wo euer Konzept Anpassungsbedarf hat.
  • Für das Abschlussfeedback bieten sich auch Online-Fragebögen an, die man via Link im Chat am Ende der Veranstaltung mit den Teilnehmenden teilt.

Feedback

Wofür ist Feedback wichtig?

Feedback-Einheiten helfen dabei, die Lerninhalte und das Veranstaltungskonzept besser und passgenauer auf die Bedarfe und Lerngeschwindigkeiten der Teilnehmenden anzupassen.

Nur wer innerhalb einer Veranstaltung regelmäßig Feedback der Teilnehmenden einholt, erfährt etwas über den Lernstand und die Erwartungen der Teilnehmenden und wie zufrieden sie mit der Veranstaltung und den Inhalten sind. Auswertung und Feedback insbesondere am Ende einer Veranstaltung sind ein Muss und helfen den Teilnehmenden, die gelernten Veranstaltungsinhalte noch einmal ins Gedächtnis zu rufen und zu reflektieren, was sie aus der Veranstaltung mitgenommen haben. Die Veranstaltungsleitung erhält zudem wertvolle Hinweise zur Anpassung des Veranstaltungskonzeptes.

Was macht man in dieser Phase?

In Feedback-Phasen steht die Auswertung einer Lerneinheit oder der gesamten Veranstaltung im Mittelpunkt. Feedback kann aber auch zur Erwartungsabfrage genutzt werden.

Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, durch ihr mündliches oder schriftliches Feedback in Form von Umfragen mitzuteilen, welche Erwartungen sie an die Veranstaltung haben, was ihnen an Lerneinheiten und der Veranstaltung gut gefallen hat, welche Themen wichtig sind und was ihnen noch fehlt. Dieses Feedback gibt der Veranstaltungsleitung wertvolle Hinweise, was Teilnehmende aus den Lerneinheiten mitgenommen haben und wo es noch Vertiefung braucht.

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